Das US-Militär verwendet ein Virtual-Reality-Programm um das Posttraumatische Belastungssyndrom bei Soldaten, die im Irak waren, zu behandeln. Forscher der University of Southern California haben gemeinsam mit Experten für Special-Effects der Hollywood-Studios und Entwicklern von Videospielen an Kriegs-Simulations-Programmen gearbeitet, die vom US-Militär bisher zum Training verwendet worden sind.
Die Virtual-Reality-Therapie basiert auf "Full Spectrum Warrior", der ursprünglich für das Taktik-Trainig der Armee entwickelt wurde. 2004 wurde das Game für Xbox und PC veröffentlicht.
VR-Programme werden seit den 1990ern verwendet, um Phobien zu behandeln. 1997 wurde "Virtual Vietnam" erstmals eingesetzt, um Kriegsveteranen, die an posttraumatischem Belastungssyndrom gelitten haben, zu behandeln.
Zurzeit werden etwa 50 Irak-Veteranen durch die VR-Therapie behandelt. Das Programm soll in den kommenden Monaten ausgeweitet werden.
Im Juli hat der US-Kongress zusätzliche 1,5 Mrd. Dollar für die medizinische Versorgung von Kriegsveteranen genehmigt.
Und dieses Geld kann man natürlich nirgends sinnvoll investieren, folglich wird damit die Entwicklung von Videospielen finanziert...
Das
Video-PC-Game Full Spectrum Warrior, das die Grundlage für das VR-Programm bildet, wirbt online mit dem Slogan "die authentische Armee-Erfahrung".
Die Nähe zur US-Army beweist die deutsche Homepage des Spiels: über einen Link kann man sich direkt auf einer Seite des
US-Militärs über das Soldatenleben, Waffen und Karrieremöglichkeiten informieren.
Empfohlen ist das Spiel des Herstellers THQ ab 17 Jahren.
Quelle PTAT