Du bist...

Du bist nicht angemeldet.

Begriffe

SideEffects
Bilderalben:

twoday.net

Feeds

Add to Google Reader or Homepage

Google

Web Counter-Modul

Bücher / Books

WebLogs

Dienstag, 10. Juni 2008

2:0 für Spanien

Wunderbar, beim Spiel in Innsbruck Spanien : Russland fielen zwei Tore. Villa schoss den Führungstreffer in der 20. Minute. In der 44. doppelte er nach und konnte den zweiten Treffer erzielen. Die Russen könnten Gastgeber sein; ihnen will nichts gelingen...

Tschingis Aitmatow ist tot

Als gäbe es dieser Tage ein Dichtersterben, erreicht uns die Nachricht vom Tod Tschingis Aimatow. Er stammte aus Kirgisien, und seine Bücher spielen dort. Tschingis Aitmatow ist in Europa berühmt geworden mit seiner Liebesgeschichte "Dschamilja". In der DDR galt sie als Pflichtlektüre an den Schulen. Aitmatow ist im Alter von 79 Jahren in Nürnberg gestorben.
[ mehr hier, hier und hier ist ein Nachruf zu hören ]

Die Linke ist dagegen

Der Stromkonzern Atel hat beim Bundesamt für Energie ein Rahmenbewilligungsgesuch für ein neues Atomkraftwerk in Dänikon SO deponiert.
Die Linken und Grünen fingen schon zu opponieren an, als sie die Überschrift sahen; sie kündigen ein Referendum an. Sie stemmen sich gegen alles, wollen keine Kernkraftwerke, weil sie sich bedroht fühlen, keine Windkraft und keine Wasserkraft wegen dem Landschaftsschutz....
Ob die Bevölkerung das versteht?

Tool für anonyme Journalistenkontakte

Die German Privacy Foundation hat gestern in Kooperation mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten die PrivacyBox vorgestellt. Das Web-Interface ist für den anonymen und sicheren Kontakt von Informanten mit Journalisten gedacht und illustriert dabei, wie gängige Technologien und einfache Ansätze die Sicherheit von Nutzern im Internet verbessern können.
Über ein einfaches Webformular, das durch SSL-Verschlüsselung abgesichert ist, können Informanten anonym Nachrichten senden. Die Empfänger können Nachrichten entweder weiterleiten lassen oder mit einem E-Mail-Client via POP3-SSL abrufen.

Beschwerde gegen Weltwoche abgewiesen

(sda /APA) Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde gegen das Wochenmagazin "Weltwoche" abgewiesen. Begründet wurde der am Dienstag veröffentlichte Entscheid mit der Feststellung, Medien dürften auch "politisch unkorrekte" Stimmen zu Wort kommen lassen. Zu beurteilen hatte der Presserat ein Interview mit dem Anthropologen Gregory Cochran über die Intelligenz ost- und mitteleuropäischer Juden. Cochran hatte gesagt, Juden hätten einen höheren Intelligenzquotienten, aber kein besonders ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, außerdem litten sie an eigenen Erbkrankheiten.
Das Interview habe Menschen jüdischen Glaubens nicht kollektiv herabgesetzt, statuierte der Presserat. Auch werde mit dem Interview nicht Vorurteilen oder sachlich nicht gerechtfertigten Verallgemeinerungen Vorschub geleistet. Das Diskriminierungsverbot sei nicht im Sinne einer "political correctness" zu interpretieren, hielt der Presserat fest. Bei dem Anstoß erregenden Interview sei die Leserschaft in der Lage, die Person des Interviewten und dessen Aussagen einzuordnen. Ein latentes Diskriminierungspotenzial sei allerdings "nicht zu übersehen", räumte der Presserat ein. Die Ausgrenzung einer Gruppe könne sich unter Umständen auch aus einer Differenzierung aufgrund "positiver" Merkmale ergeben.

Sieben neue Todsünden der Kirche

Der katholische Bischof Gianfranco Girotti hat die sieben neuen Todsünden definiert:
- Drogen konsumieren und verkaufen
- Umweltverschmutzung
- Genmanipulation
- Soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit
- Abtreibung
- Pädophilie
- Profitgier
P.J. O’Rouke vom WEEKLY STANDARD ist mit dieser Liste nicht zufrieden. Sie sei, O'Rouke wenig durchdacht. Darum bietet er sieben bessere Sünden an.
via

Die letzte Hexe wird rehabilitiert

Anna Göldi war nach einem höchst umstrittenen Prozess am 13. Juni 1782 in Glarus geköpft worden. Sie war europaweit die letzte Frau, die als Hexe hingerichtet wurde. Einig sind sich im Glarnerland alle: Anna Göldi wurde 1782 zu Unrecht geköpft. Der Magd wurde Hexerei vorgeworfen.
Der Glarner Regierungsrat will die «letzte Hexe» Anna Göldi vom Tatbestand der «Vergiftung» entlasten und beantragt dem Parlament, dass die Frau im Prozess vom Juni 1782 Opfer eines «Justizmordes» wurde.
Zum 225-Jahr-Jubiläum der Hinrichtung wurde in Glarus eine Stiftung gegründet. Am 22. September soll zudem in Mollis GL ein Anna-Göldi-Museum eröffnet werden.
sda

Kerstin Fritzl aus Koma erwacht

Bereits am Montagabend kursierten in österreichischen Zeitungen Gerüchte, wonach Kerstin Fritzl aus dem künstlichen Koma erwacht sein soll. Ende April war sie in das Landesklinikum von Amstetten gebracht worden. Dadurch ist der Inzest-Fall Friztl ans Tageslicht gekommen.
Quelle

Alle trauern um Peter Rühmkorf

An erster Stelle steht Zettel, der sich, um seine Gedanken zu diesem Dichter ins Netz zu stellen, eine ganze Nacht um die Ohren geschlagen hat - und nicht zu vorgefertigten Nachrufen gegriffen hat.
Auch Ina Hartwig trauert um das unerschrockene Artischokenherz"Peter Rühmkorf wirkte stets frisch, vielleicht, weil er nicht an Öffentlichkeitssucht litt und uns lange Pausen der Absenz gönnte; so dass man aufhorchte, wenn nach längerer Zeit ein Gedichtband oder ein Tagebuchband von ihm erschien. Sieh an! Der Rühmkorf: immer noch so hager und witzig-missmutig wie eh und je. Dabei war er durchaus ein Suchtmensch, von Alkohol über Tabak (inkl. Hanf) bis zu Schlaftabletten ließ er nichts aus, und da alles von ihm selbst haarklein dokumentiert wurde, darf man es auch in einem Nachruf schreiben."
Der Lyriker Dirk von Petersdorff, schreibt unter dem Titel Die Spottdrossel von Oevelgönne zum Tod von Peter Rühmkorf"Peter Rühmkorf war ein schlaksiger Mensch mit einem schlendernden Gang und einem kecken, durchaus frechen Lächeln. Und so, schlendernd, witzig und überraschend, sind auch seine Gedichte und Tagebücher, die wohl den wichtigsten Teil seines Werkes darstellen, das auch Essays, Märchen und Dramen umfasst; es erscheint gerade noch einmal in einer schönen Gesamtausgabe, mit der der Rowohlt-Verlag seinen Dichter ehrt.
Franziska Augstein meint"Das Politische an Rühmkorfs Gedichten ergibt sich nicht daraus, dass er eine Botschaft an den Mann hätte bringen wollen und dafür das passende Reimkleid suchte. Er dachte politisch. In "Tabu II" schrieb er, man habe ihn gefragt, woher er eigentlich immer noch seine Wut beziehe. Seine Antwort: Das sei "ein festes Integral meiner Angst, seit den Nazis tief eingefleischt, und durch Diskussionen allein nicht mehr aus der Welt zu schaffen"."Die Süddeutsche veröffentlicht ein Gedicht Rühmkorfs dazu.
In der FAZ trauert Patrick Bahners und gibt seinen Gefühlen zum Tod Rühmkorfs Ausdruck. An Marcel Reich-Ranicki geht Rühmkopfs Tod nicht einfach so vorbei; der Abschied rührt ihn, hat ihn das Schaffen Rühmkorfs doch seit Jahren begleitet. Für Michael Lentz sind Rühmkorfs Werke ein Erlebnis.
Traurig ist auch Hans Magnus Enzensberger. Er schreibt"Von allen Schmerzensmännern der Poesie war er der luftigste. Virtuos wie kein anderer hat er die Schwermut zum Tanzen gebracht. So konnte auch der Tod ihn nicht überraschen; denn schon mit seinen frühesten Versen hat er ihm über die Schulter geschaut. Andere Dichter mögen es darauf anlegen, ihre Leser mit ihrer Weheklage zu deprimieren. Das ist eine Kunst, von der Peter Rühmkorf wenig hielt. Er zog es vor, uns mit einer Heiterkeit zu unterhalten, die, wie das Leben selber, nie ganz geheuer war."

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

In eigener Sache
wir bloggen derzeit wieder hier
anaximander - 18. Mrz, 14:27
"Inferno" 1. Kapitel
finden Sie auf secondlitart - hier.
anaximander - 18. Mrz, 12:01
Minder-Hauen auf Economiesuisse
Voll dumpfer Blödheit hauen die Medien auf Economiesuisse...
anaximander - 10. Mrz, 17:49
Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
anaximander - 10. Mrz, 09:55
Du hast hier...
aus Versehen den Artikel von der Ates verlinkt.
Belleeer - 10. Mrz, 07:44
Staatlich subventionierte...
Die Zukunft der Suppenküchen sieht rosig aus... In...
anaximander - 10. Mrz, 01:45
Die Sympathisanten Nordkoreas
Richard Herzinger hegt weder Sympathien für den...
anaximander - 9. Mrz, 23:58
Seyran Ates und die doppelte...
Seyran Ates schreibt in ihrem Essay zur doppelten Staatsbürgerschaft: "Kann. ..
anaximander - 9. Mrz, 23:53
Mob macht Jagd auf Christen...
Ausgangslage: Ein Christ soll den Propheten beleidigt...
anaximander - 9. Mrz, 19:31
Bundesrätlich verordnete...
Der Bundesrat trifft Massnahmen, um die Zahl der Organspender...
anaximander - 9. Mrz, 16:53
Ehre für Samira...
Das amerikanische Außenministerium ist, aller...
anaximander - 8. Mrz, 22:06
US-Banken lösen...
Während Widmer-Schlumpf eifrig darum bemüht...
anaximander - 7. Mrz, 16:27
Aktion: Single mit Kind...
Würden Sie einen allein stehenden Mann/eine allein...
anaximander - 6. Mrz, 18:07
Kein Stromabkommen mit...
Die Schweiz darf auf gar keinen Fall ein Stromabkommen...
anaximander - 6. Mrz, 17:57
Die Magie der Hohnstangen
Für Aldo Keel sieht es so aus, als ob in Norwegen...
anaximander - 6. Mrz, 09:09
Dieter Pfaff nachgerufen
Dieter Pfaff, besser bekannt als Bloch und "Der Dicke",...
anaximander - 6. Mrz, 09:03
Hugo Chavez ist tot
Hugo Chavez ist tot. Er hat den Kampf gegen den Krebs...
anaximander - 6. Mrz, 00:06
Yep, das ist alles
korrekt. Es ist allerdings viel schlimmer, als die...
anaximander - 6. Mrz, 00:02
.
Da scheint im Satire-Video The One About The UN (von...
hammond - 5. Mrz, 23:31
Kampfsaufen bei den Vereinten...
Wenn die Vertreter von 193 Ländern am UN-Hauptsitz...
anaximander - 5. Mrz, 21:02

Goodwill

blogoscoop

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB

Submit my blog Society

Archiv

Juni 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kontakt

info[affenschwanz]litart.ch