Medien: kein Interesse an Mordaufruf
Könnte sich Spiegel-Online dazu durchringen, einen kurzen Artikel zum Kopfgeld, das auf Ulfkotte ausgesetzt ist, zu bringen, sputeten sich alle Deutschen Medienschaffenden, diesen als Vervielfältigung in ihren Blättern und Blättchen zu bringen. Da sich die SpOn-Redakteure darauf beschränken, Meldungen der Fußball EM zu publizieren, beschränken sich auch die FAZ-Redakteure und jene von der "Die Welt" darauf. Warum? "Anscheinend kann man dieses Thema am Tag des EM-Spiels Deutschland gegen die Türkei nicht veröffentlichen, auch danach nicht. Denn allen Medien, ob TV oder Print, ist daran gelegen, nur über das freundschaftliche Verhältnis zwischen den Deutschen und den türkischen Mitbürgern zu berichten. Da stört eine Meldung über eine muslimische Hetzjagd auf eine unschuldige deutsche Familie das politische Multikulti-Klima mehr als enorm. Andere Redakteure verweisen darauf, dass sie für diese Geschichte keinen »Platz« haben, weil die Fußball-EM fast alles »in Beschlag nehmen« würde. Und wiederum andere Kollegen kommen mit der »Rechts-Keule« und erzählen dem Autor, dass Ulfkotte doch selbst Schuld daran sei: Wenn man eine »Anti-Islam-Partei« (»Partei gegen die Islamisierung Deutschlands«) gründen wolle, dann müsse man halt mit Konsequenzen rechnen. Dass dies aber mit dem Sachverhalt der Hetzjagd auf ihn nichts, aber auch gar nichts zu tun hat, scheint niemanden zu interessieren. Die Ulfkottes haben kein islamfeindliches Video ins Internet gestellt!..."
Dazu passt der Artikel "Gegenseitig abschreiben"...
Dazu passt der Artikel "Gegenseitig abschreiben"...
anaximander - So, 29.06.2008 21:48 - Kommentar verfassen
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