In Berlin findet das fundamentalistische Schwimmen als Stufe 1 zur Integration statt. Hier gehts zum Burk, äh
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Tipp E.S.
Es klingt wie ein Witz, wenn die NZZ nach dem Auffliegen des Skandals um Entlisberg
schreibt:
Zur Betreuung des Pflegepersonals wurde das Care-Team der Pflegezentren aufgeboten.
Die geschundenen PatientInnen müssen selber mit dem Ungemach fertig werden; Hauptsache das Pflegepersonal wird gut betreut...
Obwohl der Blick seit Dezember 2008 über die haarsträubenden Szenen, die sich im Pflegeheim Entlisberg
abspielten, orientiert war, machte die Schweinereien nicht publik. Er wartete ab. Dafür bringt er seit dem Auffliegen der Pflegerinnen Tag für Tag neue Fälle. Diese bekommt auch Kurt Meier, der Direktor der städtischen Pflegezentren, mit. Trotzdem beharrt er darauf, dass man von "Einzelfällen" ausgehen müsse.
Das ist eine sehr seltsame Ansicht. Meier muss zugeben, dass man im Entlisberg schon einmal Personal wegen "Unkorrektheiten", wie er sich ausdrückt, hat
entlassen müssen.
Wäre Chodorkowski wegen Terrorismus in Guantanamo inhaftiert, liefen sämtliche Schweizer Bundesräte und die Hälfte der Parlamentarier Amok - nur um ihn zu befreien und die Schweiz zu holen. Aber Chodorkowki ist in Sibirien inhaftiert; er steht in Moskau wieder vor Gericht - und kein Hahn kräht nach ihm. Der frühere Chef des Yukos-Konzerns wird der Geldwäsche und der Unterschlagung beschuldigt. Schon seit 2005 verbüßt Chodorkowski eine Haftstrafe in Sibirien. Jetzt drohen ihm viele weitere Jahre in dem Lager. Auf ein faires Verfahren kann er laut Beobachtern
nicht hoffen.
Doch das stört die Schweizer Regierung nicht; sie bemüht sich eifrig um Geschäfte mit Russland...
Kleinstlebewesen wie etwa aquatische Insektenlarven, Muscheln und Schnecken tragen womöglich merklich zum Klimawandel bei. Die kleinen unscheinbaren Lebewesen, die am Gewässergrund leben, emittieren nämlich das klimaschädliche Lachgas. Das hat ein Forscherteam des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und der Universität Aarhus festgestellt. Das geschieht besonders in Gewässern, die mit dem Nährstoff Nitrat belastet sind und bei Tieren, die mit ihrer Nahrung viele Bakterien zu sich nehmen.
Peter Stief vom Max-Planck-Institut hat mit seinen dänischen Kollegen insgesamt 21 verschiedene Kleintierarten aus Seen, Fließgewässern und dem Meer untersucht. "Dabei konnten wir feststellen, dass die Menge an freigesetztem Lachgas stark von der Ernährung der Tiere abhing", so Stief. Räuberische Tiere haben kaum zur Lachgasproduktion beigetragen. Besonders hohe Raten konnten die Forscher hingegen bei so genannten Filtrierern und Detritusfressern, die organisches Material aus dem Gewässergrund und aus Schwebstoffen filtern, finden. "Experimente mit Zuckmückenlarven haben gezeigt, dass das Lachgas von den Bakterien im Darm der Tiere gebildet wird", erklärt Stief. "Die aus der Nahrung stammenden Bakterien finden im Darm keinerlei Sauerstoff vor und gehen deswegen zur so genannten Nitratatmung über." Bei dieser Art zu atmen wird aus Nitrat Lachgas gebildet. "In ihrem natürlichen Lebensraum, dem Gewässergrund, setzen nitratatmende Bakterien Lachgas weiter zu klimaunschädlichem Stickstoffgas um. Im Darm allerdings ist die Verweilzeit der Bakterien zu kurz, um alle erforderlichen Stoffwechselschritte durchzuführen und das bis dahin gebildete Lachgas wird frei", erklärt der Experte.
Die Lachgasemission der Tiere hing übrigens eng mit der Nitratbelastung zusammen. "Im Laborversuch konnten wir zeigen, dass jene Lebewesen, die in unbelasteten Gewässern leben, kaum Lachgas emittieren", so Stief. Die Emissionen von Lachgas sind in nitratreichen Gewässern bedeutsam. "Nach konservativen Schätzungen liegen sie neben der natürlichen Emission von Lachgas aus dem Sediment um etwa 15 Prozent darüber", so Stief. Erhöhter Nährstoffeintrag etwa aus Düngemitteln erhöht die Konzentration von Nitrat in vielen Flüssen, Seen und Küstengewässern und steigert in der Folge auch die Freisetzung des Treibhausgases. "Gerade in solchen Gewässern kommen auch Filtrierer und Detritusfresser oft besonders zahlreich vor."
"Die gute Nachricht lautet also, dass sich der Einsatz für saubere Gewässer und geringere Nitrateinträge aus der Landwirtschaft positiver auf unser Klima auswirken könnten, als bisher angenommen", meint Studien Co-Autor Lars Peter Nielsen von der Universität Aarhus. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass sich weltweit die Gewässerqualität gerade wegen der ständig steigenden Nährstoffeinträge weiter verschlechtert.
In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher nun herausfinden, ob auch Meerestiere wie Muscheln und Schnecken mehr Lachgas emittieren, wenn das Wasser nitrathaltig ist.
ptat
Alles, was Geld hat, hat sich in Sharm el Sheik versammelt um die Opferstöcke für den Wiederaufbau von Hamas' Gaza zu füllen. Ulrich W. Sahm
fragt sich"Noch geht der Krieg also weiter. Nicht einmal ein Waffenstillstand konnte bislang ausgehandelt werden. Da muss man sich fragen, welchen Teufel die halbe Welt reitet, mitten in einem noch nicht beendeten Krieg mal wieder Milliardensummen zu verpulvern, während es doch genügend andere von Krieg und Bürgerkrieg verwüstete Landstriche gibt, in denen diese Gelder dringender benötigt werden, zum Beispiel in Darfur, Sri Lanka, Georgien oder im Irak."
"Das Kind, der Tod und die Wahrheit - Das Rätsel um den Palästinenserjungen Mohammed Al-Durah" eine Dokumentation von Esther Schapira und Georg Haf
Sendezeit:
Mittwoch, 4. März 2009, 23:15 - 0:00 Uhr in der ARD
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Tipp E.S.
Leo Fischer ist einer der jüngsten Chefredakteure Deutschlands. Er leitet das Satiremagazin "Titanic". Dorthin kam über das Internet, obwohl er sich als qualitätskonservativ versteht. Sein Ziel ist, für die unverblödeten Räume dieser Welt zu
kämpfen.
"Intrinsa", das Lust-Pflaster für Frauen, hält nicht, was es verspricht: es erhöht nicht die Libido. Das Mittel "Intrinsa" hilft lediglich Procter und Gamble Pharmaceuticals zu mehr Gewinn; die Frauen, für die es gedacht ist, leiden häufig an einer Reihe unerwünschter Nebenwirkungen, die nicht immer umkehrbar sind. Außerdem ist die langfristige Sicherheit der Behandlung noch unbekannt, berichtet das britische Fachblatt "Drug and Therapeutics Bulletin" (DTB).
Bisher vorliegende Untersuchungen zur Wirksamkeit des Pflasters scheinen laut DTB eher lückenhaft: So sei die Auswahl der Probandinnen zum Teil sehr selektiv gewesen. Es wurden etwa Frauen ausgeschlossen, die in einer mentalen oder körperlichen Verfassung waren, welche ihre Lust hätte beeinflussen können. Darüber hinaus sei in manchen Studien eine sexuelle Funktionsstörung lediglich anhand eines kurzen Fragebogens diagnostiziert worden. Die Tatsache, dass manche Frauen vor Studienbeginn bereits zwei- bis dreimal monatlich Sex hatten, stelle außerdem in Frage, ob tatsächlich alle Probandinnen unter mangelnder Lust litten.
Auch nach den Erkenntnissen aus den Studien bleibt dem Bericht des DTB zufolge die Effektivität von Intrinsa fraglich: In den Untersuchungen stellten sich deutliche Reaktionen auf Placebo-Präparate heraus. Zum einen berichteten auch Frauen, die gar nicht mit dem Testosteron-Pflaster behandelt worden waren, von erhöhtem Lustempfinden.
Autor Cornelia Dick-Pfaff / Quelle WA
Tamedia
kauft Schweizer Geschäft der Edipress - und alle sind glücklich und zufrieden: ein neuer Mediengigant setzt der Pressevielfalt ein Ende - und merzt die Meinungsvielfalt aus.
Im New Yorker ist scheinbar ein Aufsehen erregender Nachruf auf den Schriftsteller David Foster Wallace
erschienen, der sich vor einem halben Jahr das Leben genommen hat und dabei einen letzten Roman "The Pale King" auf seinem Schreibtisch hinterlassen hat. Wieland Freund hat sich mit dem Polizeibericht über Fosters Tod, dem Nachruf im New Yoker und dem unvollendeten Roman von D.F. Wallace
befasst.
Weil offenbar niemand mehr weiß, was er mit den Theater-Aufführungen der Postmodern anfangen soll, hat der Theaterkritiker Peter Michalzik eine Gebrauchsanleitung für Theaterbesucher
geschrieben.
Ist das jetzt eine Bankrotterklärung der Theaterbesucher, der Schauspieler oder der Autoren?
Schon wieder erscheint auf dem Markt ein Buch, das die Welt unbedingt braucht. Die Feuchtgebiete sind inzwischen ausgelatscht, ergo kommt die Vulva zu Wort. Warum, erklärt die Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal
im Interview.
"Weil ich glaube, dass wir über etwas, wofür wir keine Worte haben, nicht reden und es uns auch nicht wirklich vorstellen können.
[...]was mich daran geärgert hat, ist, dass das lateinische Wort Vagina für Scheide von Anatomen im 16. Jahrhundert deshalb gewählt worden ist, weil sie sich überlegt haben, wofür das Ding gut ist: Das Ding ist dafür gut, dass der Mann da sein Genital reinstecken kann. Man verglich die Vagina mit einer Scheide für sein Schwert. Vor allem in der Populärkultur wird häufig über das Genital der Frau als das Loch gesprochen. Das Genital wird nicht als ein eigenes Geschlechtsgenital gedacht - was unter anderem auf Freud zurückgeht -, sondern auf die Abwesenheit des Penis reduziert. Aber da ist ja mehr, es gibt ja ein sichtbares weibliches Genital. Ich glaube, dass das Abendland für alles Bilder braucht. Der Penis wird gleichgesetzt mit dem Stift, dem Pinsel, der kreativen, aktiven Energie und das weibliche Genital, die Vulva, die nicht existiert, mit Passivität, mit Annehmen, Aufnehmen. Das ist die Kultur, mit der wir aufgewachsen sind."