Islamvertreter bilden kriminelle Vereinigung
Staatsanwälte ermitteln gegen Spiteznvertreter deutscher Islamvereine. Ihnen werden Geldwäsche und Betrug vorgeworfen - und Bezüge Islamistengruppierung.
- Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Spitzenfunktionäre deutscher Islam-Vereine. Der Vorsitzende der "Islamischen Gemeinschaft in Deutschland" (IGD), Ibrahim El-Zayat, und der Generalsekretär von Milli Görüs, Oguz Üçüncü, sowie fünf weitere Personen werden verdächtigt, an der Bildung einer kriminellen Vereinigung beteiligt zu sein. Die Gruppe habe durch Straftaten Geld einnehmen wollen, um "politisch-religiöse und letztlich islamistische Ziele" zu verfolgen, meinen die Ermittler.
Den Verdächtigen wird unter anderem Geldwäsche und Betrug in mehreren Fällen vorgeworfen. Die Rede ist davon, dass öffentliche Fördermittel ohne erforderliche Gemeinnützigkeit eingestrichen und Immobilien mit betrügerischen Finanzkonstruktionen erworben worden seien. Der Verbleib von Geld aus Spendensammlungen sei unklar. Üçüncü und El-Zayat wiesen alle Vorwürfe zurück.
anaximander - Do, 19.03.2009 22:50 - Kommentar verfassen
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