Stimmungsmache zum 1. August
Am 1. August setzen sich unsere Bundesrät(e)-Innen immer in Szene. Es sind sieben an der Zahl - und jede(r) hat ein Anliegen an "das Volk". Der/die eine will den Zusammenhalt fördern, die Miesmacherei wegreden, ein anderer fordert das Nein-sagen und die Dritte wirbt für mehr Toleranz für eine Schweiz, die nicht die unsere ist, weil sie schlicht erstickt wird unter Eisenbeton über dem das Matterhorn thront.
Wie wäre es, wenn die Bundesräte nur ein einziges Mal Selbstkritik übten, wenn sie ihrem Volk ein Mal mit offenen Augen und Ohren gegenüberträten? Ein Mal konstatierten: ja, "das Volk" hat das Vertrauen in die Politiker verloren - und die entsprechenden Lehren daraus zögen. Einfach ein Mal zum 1. August, dem Geburtstag der Schweiz, unseres Landes, das heute kaum mehr etwas zu tun hat, mit den realitätsfernen Politikern in den selbstgezimmerten Elfenbeintürmen.
Wie wäre es, wenn die Bundesräte nur ein einziges Mal Selbstkritik übten, wenn sie ihrem Volk ein Mal mit offenen Augen und Ohren gegenüberträten? Ein Mal konstatierten: ja, "das Volk" hat das Vertrauen in die Politiker verloren - und die entsprechenden Lehren daraus zögen. Einfach ein Mal zum 1. August, dem Geburtstag der Schweiz, unseres Landes, das heute kaum mehr etwas zu tun hat, mit den realitätsfernen Politikern in den selbstgezimmerten Elfenbeintürmen.
anaximander - Mo, 01.08.2011 20:45 - Kommentar verfassen
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von Ulrich Tilgner, Christoph Blocher und Micheline Calmy-Rey.


