Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf schrumpft in der Öffentlichkeit rapide unter jedes Mittelmaß, obwohl der Filz aus BDP, CVP, FDP, SP, Grünen und allen Medien - Ausnahme ist einzig die Weltwoche - noch immer ab-dichtet, sind erste leise und kritische Untertöne in der Berichterstattung zu hören, zu lesen.
Blind vor Hass drosch sie noch vor einer Woche auf die Weltwoche und alt-Bundesrat Blocher ein, bezichtigte beide des Verrats, des Diebstahls, der Verletzung des Bankgeheimnisses und drohte mit rücksichtsloser Verfolgung dieser "Delikte". [Ausgerechnet Widmer-Schlumpf, welche die USA mit Bankdatensätzen von US-Kunden beliefern ließ, meinte, das Bankgeheimnis müsse unlautere Geschäfte des Nationalbankpräsidenten schützen.]
Der Nationalbankpräsident Hildebrand ist weg. Aber da sind noch immer der Bankrat, die Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf, der Polit-Filz in National- und Ständerat und die "unabhängige" Kontrollinstanz. Sie alle haben Hildebrand wider besseres Wissen geschützt - und schützen heute einander. Sie wollen ihre Fehler nicht zugeben, halten geradezu an ihnen fest - und die Medien unterstützen sie darin.
Der parteiübergreifende Filz muss aufgebrochen werden. Widmer-Schlumpfs mit viel Mühe und PR aufgebautes Image hat bereits jetzt sehr viele tiefsitzende Kratzer. Der Betrugsversuch an der Öffentlichkeit, den Steuerzahlern, ist zu ahnden.
Widmer-Schlumpf will den Skandal aussitzen - und hofft auf baldiges Vergessen der Bevölkerung oder auf einen neuen Skandal, der den ihren überschattet. Die Chefredaktoren führender Schweizer Zeitungen - NZZ, Tages-Anzeiger, Blick, Bund, Aargauer-Zeitungen, inklusive aller Sonntagsblätter - müssen sich
sagen lassen, dass sie sich nicht nur dumm, sondern geradezu hinterhältig verhalten haben - und die Konsequenzen in ihren Redaktionsstuben ziehen sollten.