Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI., alias Joseph Ratzinger, werde innerhalb der nächsten zwölf Monate sterben, steht in einem vertraulichen Dokument des Vatikans. Der Verfasser des Dokuments, datiert vom 30. Dezember 2011, scheint die deutsche Sprache zu beherrschen. Der Kurienkardinal Darìo Castrillon Hoyos soll es dem Vatikan übergeben haben. "Il Fatto Quotidiano" - "Alltagsgeschichten" - publizierte das Schreiben - und löste Aufregung im römisch-katholischen Kirchenstaat aus.
- Der streng vertrauliche Rapport berichtet über den Besuch eines anderen Kardinals, Paolo Romeo, Erzbischof von Palermo, in China. Der katholische Würdenträger muss im kommunistischen "Reich der Mitte" höchst brisanten Stoff ausgepackt haben, wenn das Papier, in dem ein unbekannter Protokollant seinen Vortrag zusammengefasst hat, nicht völliger Blödsinn ist.
Demnach hat Romeo in Peking von einem erbitterten Machtkampf zwischen mächtigen Gruppierungen im Vatikan gesprochen - die eine für, die andere gegen den amtierenden Papst: Benedikt XVI., werde allerdings spätestens im November 2012 nicht mehr leben, heißt es. Romeo habe das mit solcher Gewissheit gesagt, notiert der Schreiber, dass die entsetzten Gesprächspartner sicher waren, er spreche von einem bevorstehenden Attentat. Auch wenn er das wörtlich nicht gesagt habe.
Der Kardinal habe auch keinen Zweifel daran gelassen, dass er zum engsten Zirkel des Papstes gehöre - also genau wisse, was im Vatikan los sei. Er bilde, gemeinsam mit dem Erzbischof von Mailand, Kardinal Angelo Scola, 70, und dem Papst gewissermaßen eine Troika.
Gegenüber, auf der anderen Seite der innerkirchlichen Grenzlinie, stünde der päpstliche Generalsekretär Tarcisio Bertone, 77, mit seinen Freunden. Bertone ist der zweite Mann im Vatikanstaat und zwischen ihm und dem Papst gebe es "sehr konfliktreiche Beziehungen", so das mutmaßliche Romeo-Protokoll.
anaximander - Fr, 10.02.2012 22:13 - Kommentar verfassen
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