Keine Sorge: Abzockerinitiative wird angenommen
Sie weist viele Mängel auf, die Abzockerinitiative von Thomas Minder. Blocher wollte einen Teil davon über das neue Aktienrecht beheben; Minder wäre bereit gewesen, die Initiative zurückzuziehen, doch Bundesrat und das Parlament wollten "Blocher den Gefallen nicht tun". Jetzt haben sie den Salat: Minder zieht die Initiative nicht zurück - und es kristallisiert sich breite Zustimmung für diese ab.
Wenn heute in den Sonntagsblättchen steht, Blocher mache den Fehler und werbe für den Gegenvorschlag des Bundesrates, mag dies stimmen, aber Blocher kann gar nichts ausrichten, wenn die Parteibasis nicht mitzieht.
Mit anderen Worten: selbst wenn die SVP geschlossen hinter dem Gegenvorschlag steht, hat dieser keine Chance, weil die Stimmbürger nicht mitziehen werden.
Eine SVP, die hinter der Abzockerinitiative stünde, würde mehr Boden gut machen, als eine, die den Gegenvorschlag unterstützt. So viel zu den "Populismus"-Vorwürfen an die SVP.
Wenn heute in den Sonntagsblättchen steht, Blocher mache den Fehler und werbe für den Gegenvorschlag des Bundesrates, mag dies stimmen, aber Blocher kann gar nichts ausrichten, wenn die Parteibasis nicht mitzieht.
Mit anderen Worten: selbst wenn die SVP geschlossen hinter dem Gegenvorschlag steht, hat dieser keine Chance, weil die Stimmbürger nicht mitziehen werden.
Eine SVP, die hinter der Abzockerinitiative stünde, würde mehr Boden gut machen, als eine, die den Gegenvorschlag unterstützt. So viel zu den "Populismus"-Vorwürfen an die SVP.
anaximander - So, 01.07.2012 08:48 - Kommentar verfassen
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