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Donnerstag, 16. August 2012

Die Blonde aus dem Strassenbahn-Porno

Sie ist 38 und erklärt, 33 zu sein. Sie ist blond und tut so, als rege sie sich auf, dass der Porno, in dem sie eine der Hauptrollen spielt, so viel Aufsehen erregt. Und sie ist Porno-Darstellerin - im Nebenjob.
    Zu dem Tram-Video sei es gekommen, als sie im Internet Gleichgesinnte kennenlernte, so die Blondine: „Leute, die meine Filme ansehen und dafür Geld bezahlen, baten mich, auch mal outdoor zu drehen. Und da haben wir uns eben die Straßenbahn in Halle als Drehort ausgesucht. Im Nachhinein leider keine gute Idee...“
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Der neue Tampon-Vibrator

«Tamia» heisst der neue Tampon der Firma «Vipon Operation» in Hagendorn; er wird gleich angewendet wie ein herkömmlicher Tampon. Per Knopfdruck aber kann die Frau eine leichte Vibration auslösen. Die Firma wirbt für den Tampon mit "weniger Menstruationsschmerz"....
Ein vibrierender Tampon kostet 24 Franken und 90 Rappen - ohne die 5 Franken Versandkosten.
Mehr darüber finden Sie hier

Impotenz oder wovon Politiker träumen

politiker-traeume

Widmer-Schlumpfs Verrat an den Schweizer Bürgern?

Man sagt ihr nach, sie lüge und betrüge die Schweizer Bürger im Dienste und Sinne der Genossen, die sie in den Bundesrat gehievt haben. Dazu passt das Schreiben, das sie dem lieben Herrn Baroso und der EU-Kommission hat zukommen lassen. Leider publiziert der Tages-Anzeiger nur einen "Ausriss" des ganzen. Darum bringen wir hier einen Auszug aus dem Wewo-Artikel von Urs Paul Engeler.
    Statt Kopfschütteln und Widerstand signalisiert die Bundespräsidentin umfassendes Verständnis für die Arroganz der EU. Widmer-Schlumpf hofiert diese im französisch abgefassten, auf Deutsch übersetzten Bittschreiben: «Der Bundesrat war bei der Ausarbeitung der Vorschläge bestrebt, den Bedenken [‹préoccupations›, die Red.] der EU, [. . .], so weit wie möglich Rechnung zu tragen. Er stellt fest, dass nach Ablauf der Konsultationen ein Konsens im Hinblick auf das zentrale Ziel ­besteht, die Einheitlichkeit des durch die ­Abkommen zwischen der Schweiz und der ­EU geschaffenen gemeinsamen Regelwerks zu gewährleisten.»

    Dass es einen solchen «Konsens» gebe, ist, wie im Detail nachgewiesen werden kann, glatt gelogen. Das Ziel einer gesamteuropäischen «Einheitlichkeit» bedeutet zweitens einen gravierenden Paradigmenwechsel, der politisch über- haupt nicht abgesegnet ist. Die Verhandlungstaktik schliesslich, die gar keine ist, erschöpft sich im vorauseilenden Nachgeben; nicht die kleinste Gegenforderung wird eingebracht.

    Im Gegenteil: Die Bundespräsidentin verspricht auf Vorrat, die Schweiz sei derzeit ­gerne zu drei weiteren Konzessionen bereit.

    – «Ebenfalls freut es mich [‹j’ai le plaisir›, die Red.], Ihnen mitteilen zu können, dass der Bundesrat am 1. Juni 2012 einen Mandatstext für den Dialog mit der EU über die Besteuerung von Unternehmen verabschiedet hat, so dass demnächst Verhandlungen in diesem ­Bereich aufgenommen werden können.» Bis jetzt beteuerte Bern an die Adresse der allzu gutgläubigen Schweizer, diese Verhandlungen, welche die eigenständigen Steuergesetze des Bundes und der Kantone aushebeln und die Fiskaleinnahmen einbrechen lassen werden, seien gar keine konkreten «Verhand­lungen», sondern lediglich ein harmloser «Dialog». Gegenüber Brüssel bestätigt die ­Finanzministerin nun hingegen, dass die Schweiz freudvoll schäd­liche «négociations» aufnehme.

    – «In gleicher Weise bin ich erfreut, dass mehrere Dossiers, an denen die EU Interesse bekundet hat – zum Beispiel die Schweizer Beteiligung am GNSS oder am Rahmenprogramm Euratom für die Zahlperiode ­2012–2013 –, Gegenstand konstruktiver Verhandlungen sind.» GNSS ist die technische Abkürzung für das desaströse Satellitennavigationssystem «Galileo», das bereits über 5 Milliarden Euro verschlungen hat und dessen Start Jahr für Jahr um Jahre verschoben wird. Aktuell spricht man von einer Betriebsauf­nahme ums Jahr 2019. Die Schweiz hat schon Dutzende von Millionen Franken an das gefährdete Endlosprojekt überwiesen; Brüssel erwartet eine dreistellige Millionensumme.

    – Drittens stellt Widmer-Schlumpf «im Lichte der Gesamtheit unserer Beziehungen zur EU» eine erneute Aufstockung der Gelder für die Osthilfe in Aussicht. Nachdem die um­strittene «Kohäsionsmilliarde» bereits einmal um 300 Millionen aufgerundet wurde, ist eine dritte Tranche in der Pipeline. Damit das zauberhafte «Licht der gegenseitigen Beziehungen» in Zukunft noch heller strahlen möge, wird José Manuel Barroso zu einem Besuch in Bern eingeladen, mit immerwährenden Kostenfolgen für den Schweizer Bürger.

    In den Grundzügen sind die Vorschläge zur künftigen «institutionellen Architektur», die Widmer-Schlumpf Herrn Barroso übermittelt hat, zwar bekannt. Um die Schweizer Rechtsanwendung und -auslegung jener der EU anzupassen, will der Bundesrat eine neue nationale «Überwachungsbehörde» installieren. Der Brief nach Brüssel enthüllt jedoch Details, die Besorgnis auslösen müssen. Das hohe Gremium soll mit Kompetenzen ausgestattet werden, die «mit jenen der Europäischen Kommission vergleichbar wären». ...

Muslime stehlen Hindu-Frauen

Eliane Engeler berichtet von einem "modernen Raub der Sabinerinnen" in Gohar Abbas, Jacobabad.
    Pakistans Hindu-Familien haben Angst um ihre Töchter. Denn immer wieder werden Frauen entführt und
    zwangskonvertiert

    Traurig schaut Ramesh Kumar durch seine dicken Brillengläser. Seine Tochter Lata, eine junge Ärztin, wurde im
    Februar in der pakistanischen Wirtschaftsmetropole Karachi entführt. „Seitdem habe ich jeden Augenblick das Gefühl,
    hundertmal zu sterben. Wir dürfen sie nicht mal am Telefon sprechen“, sagt Kumar und sinkt tiefer in das große
    Ledersofa seines Wohnzimmers, das mit teuren Möbeln und zahlreichen Bildern von Hindu-Gottheiten ausgestattet
    ist. Er ist überzeugt, dass Nadir Baig, der Sohn eines einflussreichen muslimischen Nachbarn, seine Tochter hat
    entführen lassen. Der wird später vor Gericht aussagen, sie sei zum Islam übergetreten und habe ihn geheiratet.

    Der ohnehin schwache pakistanische Staat unternimmt nichts in diesen Fällen. Religiöse Minderheiten haben einen
    schweren Stand in einem von religiöser Intoleranz geprägten Land. Lokalbehörden und Polizei sind korrupt, und oft
    werden die Familien von den Entführern bedroht.

    Die rund drei Millionen Hindus in Pakistan bilden die größte religiöse Minderheit in dem islamischen Staat. Die
    meisten leben seit Jahrzehnten im ländlichen Sindh, dessen Bewohner als relativ tolerant gelten. Doch gerade
    wohlhabende, gut ausgebildete Hindu-Töchter werden immer öfter Opfer von Entführungen und
    Zwangskonvertierungen.

    Genaue Zahlen gibt es keine, denn die Fälle kommen selten an die Öffentlichkeit. Angehörige der Betroffenen wollen
    kein Aufsehen erregen, um die Ehre der Familie zu bewahren. Für die konvertierten jungen Frauen ist es zu
    gefährlich, mit Außenstehenden zu sprechen. Wohlhabende Hindu-Familien fürchten so sehr um ihre Töchter, dass
    viele von ihnen nach Indien abwandern. In Sindh haben nach wie vor die Großgrundbesitzer das Sagen, und sie
    geben radikalislamischen Geistlichen nicht selten Rückendeckung, wenn es um Zwangskonvertierung geht. Dafür
    helfen die Mullahs den Feudalherren politisch durch Predigen und Versammlungen in Moscheen.

    Zwangskonvertierungen junger Hindu-Frauen werden religiös gerechtfertigt, denn wer einen Ungläubigen zum Islam
    bekehre, erhalte einen besonderen Platz im Himmel. Doch oft stehen irdische Motive dahinter wie
    Geschäftsrivalitäten. Zwangskonvertierung haben mit der wachsenden Zahl von radikalislamischen Koranschulen
    zugenommen.

    Kumar lässt aus Angst vor einer weiteren Entführung seine beiden anderen Töchter nicht mehr aus dem Haus. Seine
    zwei Söhne werden von Schulkameraden gehänselt. Sie behaupten, Schwester Lata hätte sich mit einem Muslim
    davongemacht.

    Dieser Meinung ist auch der Mullah jener kleinen Koranschule in Karachi, der Kumar konvertiert hat. Die junge Frau
    sei aus freien Stücken zum Islam übergetreten, weil sie Baig habe heiraten wollen, behauptet Abu Jabir Abdullah. Er
    habe die beiden gleich nach dem Übertritt zum Islam verheiratet. Auf dem Zertifikat der Konvertierung jedoch fehlt
    Kumars Unterschrift. Dafür haben Baig und drei andere Zeugen unterschrieben. Kumars Unterschrift auf der
    Heiratsurkunde sieht ganz anders aus als jene auf ihrem Personalausweis und anderen Dokumenten.

    Die Polizei habe nichts unternommen, so ihr Vater: Ihr „Schwiegervater“ sei ein lokaler Richter mit guten
    Verbindungen zu den Behörden, Geistlichen und dem Großgrundbesitzer. Kumar zog bis vor den Obersten
    Gerichtshof, doch der entschied, seine Tochter müsse bei ihrem Ehemann bleiben. Ein Treffen mit den Eltern genüge.
    Baig erlaubte den Eheleuten, ihre Tochter für gerade mal acht Minuten in einem Hotel in Karachi zu sprechen. Er
    machte klar, dass die ganze Familie in Gefahr sei, wenn sie weiterhin versuchten, sie zu kontaktieren. Kumar sagt,
    seine Tochter hätte geweint und krank ausgesehen. Es war das letzte Mal, dass die Eltern sie sahen.
E.S.
Quelle Financial Times Deutschland vom 15.08.12

Der Mord im deutschen Feuilleton

beschäftigt auch Iris Radisch.
    Drei Fragen beschäftigen die Kulturwelt, seitdem dieser Feuilletonkrimi publik wurde. Erstens: Ist SZ-Kulturchef Steinfeld der Autor des Krimis Der Sturm? Zweitens: Ist FAZ-Mitherausgeber Schirrmacher das beklagenswerte Mordopfer im mutmaßlichen Steinfeld-Thriller? Drittens: Wenn Frage eins und zwei mit Ja zu beantworten sind – was hat Thomas Steinfeld sich dabei gedacht?
Die Antworten finden Sie hier.

Immer dieser Ärger mit Julian Assange

Seit Wochen hält sich Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London auf. Weil Ecuador heute über den Asylantrag Assanges entscheidet, markiert die Londoner Polizei massiv Präsenz vor der Botschaft. Ecuadors Außenminister Patiño beschuldigt die britische Regierung, mit einem Eindringen in die diplomatische Vertretung seines Landes in London gedroht zu haben.
[ mehr ]

Wer suchet, der...

 

Reden & Widerreden

In eigener Sache
wir bloggen derzeit wieder hier
anaximander - 18. Mrz, 14:27
"Inferno" 1. Kapitel
finden Sie auf secondlitart - hier.
anaximander - 18. Mrz, 12:01
Minder-Hauen auf Economiesuisse
Voll dumpfer Blödheit hauen die Medien auf Economiesuisse...
anaximander - 10. Mrz, 17:49
Herzlichen Dank
ich habe den Link korrigiert
anaximander - 10. Mrz, 09:55
Du hast hier...
aus Versehen den Artikel von der Ates verlinkt.
Belleeer - 10. Mrz, 07:44
Staatlich subventionierte...
Die Zukunft der Suppenküchen sieht rosig aus... In...
anaximander - 10. Mrz, 01:45
Die Sympathisanten Nordkoreas
Richard Herzinger hegt weder Sympathien für den...
anaximander - 9. Mrz, 23:58
Seyran Ates und die doppelte...
Seyran Ates schreibt in ihrem Essay zur doppelten Staatsbürgerschaft: "Kann. ..
anaximander - 9. Mrz, 23:53
Mob macht Jagd auf Christen...
Ausgangslage: Ein Christ soll den Propheten beleidigt...
anaximander - 9. Mrz, 19:31
Bundesrätlich verordnete...
Der Bundesrat trifft Massnahmen, um die Zahl der Organspender...
anaximander - 9. Mrz, 16:53
Ehre für Samira...
Das amerikanische Außenministerium ist, aller...
anaximander - 8. Mrz, 22:06
US-Banken lösen...
Während Widmer-Schlumpf eifrig darum bemüht...
anaximander - 7. Mrz, 16:27
Aktion: Single mit Kind...
Würden Sie einen allein stehenden Mann/eine allein...
anaximander - 6. Mrz, 18:07
Kein Stromabkommen mit...
Die Schweiz darf auf gar keinen Fall ein Stromabkommen...
anaximander - 6. Mrz, 17:57
Die Magie der Hohnstangen
Für Aldo Keel sieht es so aus, als ob in Norwegen...
anaximander - 6. Mrz, 09:09
Dieter Pfaff nachgerufen
Dieter Pfaff, besser bekannt als Bloch und "Der Dicke",...
anaximander - 6. Mrz, 09:03
Hugo Chavez ist tot
Hugo Chavez ist tot. Er hat den Kampf gegen den Krebs...
anaximander - 6. Mrz, 00:06
Yep, das ist alles
korrekt. Es ist allerdings viel schlimmer, als die...
anaximander - 6. Mrz, 00:02
.
Da scheint im Satire-Video The One About The UN (von...
hammond - 5. Mrz, 23:31
Kampfsaufen bei den Vereinten...
Wenn die Vertreter von 193 Ländern am UN-Hauptsitz...
anaximander - 5. Mrz, 21:02

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