Recherche - Magazin für Geisteswissenschaften
Sonderlich begeistert äußert sich Heribert Seifert nicht zum neuen Magazin "Recherche". "Skepsis erweckt auch die Festlegung, dass «Recherche» in erster Linie Wissenschaftern eine Plattform bieten soll. Wenn nach den Leistungen und gesellschaftlichen Funktionen der Geistes- und Sozialwissenschaften gefragt werden soll, dann ist auch der Blick von aussen nötig, wie er ja längst in den einschlägigen Beilagen und Sonderseiten der grossen Qualitätszeitungen eingeübt wird. Es ist der Wettbewerb mit diesen Formen der Wissenschaftskommunikation, dem sich «Recherche» wird stellen müssen, wenn es mehr sein will als die Abwurfstelle für Nebenbeiprodukte akademischen Forscherfleisses."
anaximander - Fr, 11.07.2008 11:55 - Kommentar verfassen
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Kritik,Verriss.Das Los der Geisteswissenschaften ausserhalb von Elfenbeinturm und Feuilleton
Einige Einwendungpunkte sind teilweise berechtigt - ob es ein Makel ist,den bemerkenswerten Reemtsma-Text nach Jahren wieder recycled zu haben,weiss ich nicht, aber das Thema Säkularismus bleibt ja auch aktuell.Für mich ist dieser Text durch die erneute Publikation in der Recherche aus den virtuellen Untiefen meiner Blogrolle wieder ans Tageslicht befördert worden und ich konnte ihn mit Leuten besprechen,die nicht im Netz unterwegs sind und die sich keine literaturwissenschaftlichen Anthologien kaufen.
Der Heribert mag eben keine Konkurrenz auf dem heiss umkämpften Zeitungsmarkt. Mir hat die neue geisteswissenschaftliche Postille aber schon gefehlt und ich werde meinem Zeitungshändler auch bei der nächsten Nummer auf die Nerven gehen,diese wieder zu bestellen.
Und in Helvetien sollte das auch möglich sein ;)
Bei den Helvetiern
Ich hab mich auf Recherche gefreut - und musste dann enttäuscht feststellen, dass sie
a) hier nicht erhältlich
b) kein einziger Artikel online abrufbar ist
Schade