J.D. Salinger ist tot
Der Autor des Kultbuches «Der Fänger im Roggen» ist tot. J. D. Salinger starb am Mittwoch im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Cornish im US-Staat New Hampshire, teilte seine Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa mit.
Zunächst hatte es geheißen, der Autor sei am Donnerstag gestorben. Salinger hatte in den vergangenen Jahrzehnten völlig zurückgezogen gelebt. «Nach seinem lebenslangen Bemühen um Abgeschiedenheit wird es keinen Gottesdienst zur Beisetzung geben. Die Familie bittet, aus Respekt gegenüber dem Leben und Werk von Mister Salinger, diesem Wunsch zu folgen», sagte seine Sprecherin. «Er wird von den wenigen, die ihm nahe waren, ebenso vermisst wie von den zahllosen Lesern.»
Jerome David Salinger wurde am Neujahrstag des Jahres 1919 geboren. Seine Mutter, eine irisch-schottische Katholikin, war wegen des Vaters zum Judentum konvertiert. Erste Schreibversuche unternahm er als junger Kadett in einer Militärschule, als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in Frankreich, schrieb aber weiter. Dort traf er auch den Kriegsberichterstatter Ernest Hemingway, der ihm einer Biografie zufolge ein «verdammtes Talent» bescheinigte.
Thomas Steinfeld ruft ihm nach
Zunächst hatte es geheißen, der Autor sei am Donnerstag gestorben. Salinger hatte in den vergangenen Jahrzehnten völlig zurückgezogen gelebt. «Nach seinem lebenslangen Bemühen um Abgeschiedenheit wird es keinen Gottesdienst zur Beisetzung geben. Die Familie bittet, aus Respekt gegenüber dem Leben und Werk von Mister Salinger, diesem Wunsch zu folgen», sagte seine Sprecherin. «Er wird von den wenigen, die ihm nahe waren, ebenso vermisst wie von den zahllosen Lesern.»
Jerome David Salinger wurde am Neujahrstag des Jahres 1919 geboren. Seine Mutter, eine irisch-schottische Katholikin, war wegen des Vaters zum Judentum konvertiert. Erste Schreibversuche unternahm er als junger Kadett in einer Militärschule, als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in Frankreich, schrieb aber weiter. Dort traf er auch den Kriegsberichterstatter Ernest Hemingway, der ihm einer Biografie zufolge ein «verdammtes Talent» bescheinigte.
Thomas Steinfeld ruft ihm nach
anaximander - Do, 28.01.2010 20:30 - Kommentar verfassen
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