Peter Sloterdijk, Jörg Widmann und Babylon
Neuland für Sloterdijk. Kein Wunder, dass er es neugierig betritt. Morgen bringt die Bayerische Staatsoper mit "Babylon" die erste abendfüllende Oper des Münchner Komponisten Jörg Widmann mit einem Text des Philosophen Peter Sloterdijk "in wagnerschen Richtung" auf die Bühne.
In Babylon wird ein Besuch in der Unterwelt und eine Geschichte der Liebe, Freundschaft und dem Aufeinanderprallen der jüdischen und babylonischen Kultur erzählt. Nicht zum Thema wird der Turmbau zu Babel und die Sprachverwirrung spielt ebenfalls keine Rolle. Babylon ist bei Widmann und Sloterdijk nicht die alttestamentarische "Hure Babylon"; sie würdigen die antike Stadt als Symbol einer multikulturellen Utopie.
Sloterdijk behauptet mit seinem ersten Libretto mehr Qualität in die moderne Opernlandschaft zu bringen. Etwas, das ihm ohne viel Aufwand gelingen dürfte.
Lesen Sie dazu auch das Interview mit Jörg Widmann.
In Babylon wird ein Besuch in der Unterwelt und eine Geschichte der Liebe, Freundschaft und dem Aufeinanderprallen der jüdischen und babylonischen Kultur erzählt. Nicht zum Thema wird der Turmbau zu Babel und die Sprachverwirrung spielt ebenfalls keine Rolle. Babylon ist bei Widmann und Sloterdijk nicht die alttestamentarische "Hure Babylon"; sie würdigen die antike Stadt als Symbol einer multikulturellen Utopie.
Sloterdijk behauptet mit seinem ersten Libretto mehr Qualität in die moderne Opernlandschaft zu bringen. Etwas, das ihm ohne viel Aufwand gelingen dürfte.
Lesen Sie dazu auch das Interview mit Jörg Widmann.
anaximander - Fr, 26.10.2012 13:55 - Kommentar verfassen
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