Thilo Sarrazin-iade in den Medien
Es ist bemerkenswert, wer sich alles zu Wort meldet, wenn es um das ungelesene Buch von Thilo Sarrazin "Deutschland schafft sich ab" geht. Der Gesinnungsstaat scheint sich durchzusetzen - in den Medien und unter Politikern. Da ist Rita Süssmuth, die findet Sarrazins Thesen wären menschenverachtend, sein Buch schädlich.
Renate Künast lässt nicht locker: Sarrazin müsse zurücktreten als Bundesbankvorstandsmitglied - oder zum Rücktritt gezwungen werden. Sie erklärt "Bei Thilo Sarrazin handelt es sich um eine Art Dauerdelikt". Ihre Aussage bezieht sich auf Sarrazins Äußerungen zu fehlender Integrationsbereitschaft von Einwanderern und zu ihrem angeblich zu geringen wirtschaftlichen Nutzen für Deutschland.
Berlins SPD-Landesvorsitzender Michael Müller forderte Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin schriftlich zum Parteiaustritt auf. Sarrazin verabschiede sich mit seinen Positionen von sozialdemokratischer Integrationspolitik, von „sozialdemokratischer Politik insgesamt“, heißt es in dem Brief vom 25. August, der den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ vom Freitag vorliegt.
Matthias Kalle nimmt Anlauf, die Debatte um Sarrazin auf den Punkt zu bringen: Er hat das Buch noch nicht gelesen, weil es noch nicht auf dem Markt ist und er es nicht lesen könnte, wenn er wollte. Die Meinung der Leute, die sich das Maul über das Buch von Sarrazin zerreißen, das sie noch nicht gelesen, kennt bereits jeder...
An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen die Kolumne von F. J. Wagner zu lesen und damit Sie sich nicht noch dorthin klicken müssen, haben wir sie hier mit copypaste eingefügt:
Renate Künast lässt nicht locker: Sarrazin müsse zurücktreten als Bundesbankvorstandsmitglied - oder zum Rücktritt gezwungen werden. Sie erklärt "Bei Thilo Sarrazin handelt es sich um eine Art Dauerdelikt". Ihre Aussage bezieht sich auf Sarrazins Äußerungen zu fehlender Integrationsbereitschaft von Einwanderern und zu ihrem angeblich zu geringen wirtschaftlichen Nutzen für Deutschland.
Berlins SPD-Landesvorsitzender Michael Müller forderte Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin schriftlich zum Parteiaustritt auf. Sarrazin verabschiede sich mit seinen Positionen von sozialdemokratischer Integrationspolitik, von „sozialdemokratischer Politik insgesamt“, heißt es in dem Brief vom 25. August, der den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ vom Freitag vorliegt.
Matthias Kalle nimmt Anlauf, die Debatte um Sarrazin auf den Punkt zu bringen: Er hat das Buch noch nicht gelesen, weil es noch nicht auf dem Markt ist und er es nicht lesen könnte, wenn er wollte. Die Meinung der Leute, die sich das Maul über das Buch von Sarrazin zerreißen, das sie noch nicht gelesen, kennt bereits jeder...
An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen die Kolumne von F. J. Wagner zu lesen und damit Sie sich nicht noch dorthin klicken müssen, haben wir sie hier mit copypaste eingefügt:
- SPD-Chef Gabriel legt Ihnen nahe, aus der Partei auszutreten, die Kanzlerin äußert ihren Unmut. Alle Welt ist empört.
Was ist Ihr Frevel?
Ihr Frevel ist, dass Sie die Wahrheit nicht sanft schreiben. In Ihrem Buch gibt es keine beruhigenden Vokabeln. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund.
Hartz-IV-Generationen, Parallelgesellschaften, Zuzug aus Anatolien, arbeitslose Unterklasse. Das alles schreiben Sie in Ihrem Buch, lieber Thilo Sarrazin, was wir uns nicht zu denken wagen.
Ihr Buch ist ein Beitrag zur Meinungsfreiheit. Man kann seine eigene Meinung an Ihren Thesen messen. Thilo Sarrazin ist ein Schreiber ohne Schönworte – ein wichtiger Schreiber.
anaximander - Fr, 27.08.2010 13:48 - Kommentar verfassen
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So
Nein, ist er nicht