Das Imperium der Schande
Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung von Jean Ziegler
Jean Ziegler, der Globalisierungskritiker, plädiert in seinem neuen Buch vehement für die Beseitigung von Hunger und Elend.
Zu den unveräusserlichen Menschenrechten gehört seit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung neben Leben und Freiheit auch der "Verfolg des Glücks". Bis heute haben industrielle, technologische und wissenschaftliche Revolutionen eine unglaubliche Steigerung der Produktivkräfte ermöglicht. Die Menschheit ist reich geworden, reicher als je zuvor. Mit dieser Entwicklung hält ein rapide um sich greifender Prozess der Refeudalisierung Schritt. Die multinationalen Konzerne dehnen ihre Macht über den gesamten Planeten aus und fahren astronomische Gewinne ein. Eine neue Klasse von Feudalherrschern, von Kosmokraten, ist entstanden. Der Handlungsspielraum der UNO und der einzelnen Staaten schrumpft. Und nie waren Elend und Hunger grösser. 100.000 Menschen sterben heute täglich an Hungersnöten und Seuchen, die durchaus vermeidbar wären. In den Ländern der Dritten Welt rackern sich die Menschen buchstäblich zu Tode, um die Schuldenberge abzutragen, die von skrupellosen, korrupten Diktatoren und Generälen angehäuft werden.
Jean Ziegler, schrieb dieses Buch in seiner Eigenschaft als Sonderberichterstatter der UNO; er deckt Hintergründe auf, benennt die Verantwortlichen und zeigt, wie man den Teufelskreis von Verschuldung und Hunger durchbrechen kann. Das lähmende Gefühl der Schande, das wir angesichts von Armut und Hunger empfinden müssten, sollte endlich umschlagen und zu einer Macht der Veränderung werden. Mit Sartre sagt Ziegler. "Um die Menschen zu lieben, muss man sehr stark das hassen, was sie unterdrückt."
Jean Ziegler fordert das Menschenrecht auf Glück ein und hält der globalisierten Welt den Spiegel vor.
Jean Ziegler war schon immer ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich. Er greift die neuen Herrscher der Welt heraus, stellt sie unter Anklage und ruft zu einer Gegenbewebung von unten auf.
Meine Sympathien für Jean Ziegler sind gross. Alles, was er tut, tut er leidenschaftlich und in der Überzeugung, damit etwas verändern zu können. - Es ist zu hoffen, dass er gehört und verstanden wird.
Jean Ziegler, der Globalisierungskritiker, plädiert in seinem neuen Buch vehement für die Beseitigung von Hunger und Elend.
Zu den unveräusserlichen Menschenrechten gehört seit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung neben Leben und Freiheit auch der "Verfolg des Glücks". Bis heute haben industrielle, technologische und wissenschaftliche Revolutionen eine unglaubliche Steigerung der Produktivkräfte ermöglicht. Die Menschheit ist reich geworden, reicher als je zuvor. Mit dieser Entwicklung hält ein rapide um sich greifender Prozess der Refeudalisierung Schritt. Die multinationalen Konzerne dehnen ihre Macht über den gesamten Planeten aus und fahren astronomische Gewinne ein. Eine neue Klasse von Feudalherrschern, von Kosmokraten, ist entstanden. Der Handlungsspielraum der UNO und der einzelnen Staaten schrumpft. Und nie waren Elend und Hunger grösser. 100.000 Menschen sterben heute täglich an Hungersnöten und Seuchen, die durchaus vermeidbar wären. In den Ländern der Dritten Welt rackern sich die Menschen buchstäblich zu Tode, um die Schuldenberge abzutragen, die von skrupellosen, korrupten Diktatoren und Generälen angehäuft werden.
Jean Ziegler, schrieb dieses Buch in seiner Eigenschaft als Sonderberichterstatter der UNO; er deckt Hintergründe auf, benennt die Verantwortlichen und zeigt, wie man den Teufelskreis von Verschuldung und Hunger durchbrechen kann. Das lähmende Gefühl der Schande, das wir angesichts von Armut und Hunger empfinden müssten, sollte endlich umschlagen und zu einer Macht der Veränderung werden. Mit Sartre sagt Ziegler. "Um die Menschen zu lieben, muss man sehr stark das hassen, was sie unterdrückt."
Jean Ziegler fordert das Menschenrecht auf Glück ein und hält der globalisierten Welt den Spiegel vor.
Jean Ziegler war schon immer ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich. Er greift die neuen Herrscher der Welt heraus, stellt sie unter Anklage und ruft zu einer Gegenbewebung von unten auf.
Meine Sympathien für Jean Ziegler sind gross. Alles, was er tut, tut er leidenschaftlich und in der Überzeugung, damit etwas verändern zu können. - Es ist zu hoffen, dass er gehört und verstanden wird.
anaximander - Fr, 23.09.2005 13:38 - Kommentar verfassen
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