Ritalin - erneute Warnung
Seit ungefähr fünfzig Jahren wird Ritalin® zur Therapie hyperaktiver Kinder eingesetzt. Der Markt boomt, Novartis ist zufrieden. Methylphenidat ist von der Firma Ciba Geigy entwickelt worden und kam 1954 unter dem Namen Ritalin auf den Markt. Zunächst war es rezeptfrei erhältlich und hauptsächlich gegen chronische Müdigkeit, depressive Verstimmungen und als Appetitzügler verwendet. Schon bald erkannte man aber sein Potenzial bei der Therapie der ADHS. Zu den typischen Merkmalen dieser Störung zählen ein nicht zu bändigender Bewegungsdrang, starke Impulsivität, eine ausgeprägte Konzentrationsschwäche und oft eine erhöhte Aggressivität.
Wie und auf welche Weise das Medikament Methylphenidat exakt wird, ist unklar, die molekularen Ursachen der "Krankheit" ADHS ebenfalls.
Die New York Times meldet heute, Ritalin® habe, neben den vielen, bereits bekannten Nebenwirkungen, einen gefährlichen Einfluss auf die Herztätigkeit. Die Food and Drug Administration fordert die Herstellerfirmen auf, Ärzte und Patienten darüber aufzuklären. Der FDA ist Ritalin schon lange ein Dorn im Auge, doch so lang kein anderes Medikament einen positiven Einfluss auf ADHS-geplagte Kinder hat, wird es wohl im Handel bleiben.
Wie und auf welche Weise das Medikament Methylphenidat exakt wird, ist unklar, die molekularen Ursachen der "Krankheit" ADHS ebenfalls.
Die New York Times meldet heute, Ritalin® habe, neben den vielen, bereits bekannten Nebenwirkungen, einen gefährlichen Einfluss auf die Herztätigkeit. Die Food and Drug Administration fordert die Herstellerfirmen auf, Ärzte und Patienten darüber aufzuklären. Der FDA ist Ritalin schon lange ein Dorn im Auge, doch so lang kein anderes Medikament einen positiven Einfluss auf ADHS-geplagte Kinder hat, wird es wohl im Handel bleiben.
anaximander - Fr, 10.02.2006 08:23 - Kommentar verfassen
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