Freiheit und Verantwortung - Karikaturenstreit
Zur Zeit führen wir hier und anderswo rege Diskussionen zum Karikaturstreit. kblog hat, nachdem wir uns kurz darüber unterhalten haben, einen Artikel verfasst und ich habe eine Replik versprochen.
Inzwischen aber hat der Karikaturenstreit für jeden, der die Chronologie verfolgt hat, teils verwirrende, teils groteske Aussmasse angenommen, so dass es schwer fällt, einfach und undifferenziert von einer Beleidigung "der Angehörigen dieser Religion" zu sprechen. Gleichzeitig ist Meinungsfreiheit meines Erachtens nicht verhandelbar.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Aber, ich bin der Meinung, dass Freiheit und Verantwortung, zwei Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind, einmal mehr ausserhalb der philosophischen Elfenbeintürme diskutiert werden sollten, obwohl es daran nichs zu deuteln und noch weniger zu rütteln gibt.
Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, als würde mehr oder weniger dauernd versucht, die beiden Begriffe auseinander zu dividieren - aber auch, als wäre die Untrennbarkeit dieser beiden Begriffe nur noch den wenigsten der Wenigen bekannt. Letzteres rührt daher, dass gemeinhin versucht wird, die Freiheit auszuhöhlen, d.h., jedes Detail, jeden Aspekt des Lebens bis auf einen kläglichen Rest gesetzlich zu regeln und einzuschränken.
Gesetze, welche die Freiheit regeln und regulieren, aber sind Balken, an denen man sich bestenfalls festhalten kann; Zäune, welche die Weitsicht hemmen. Daraus resultiert schlussendlich nichts anderes als Denken entlang von Gebots- und Verbotstafeln, das am Ende an einem riesigen Puffer scheitert und zerplatzt.
Wenn kblog fordert: Die Grenzen der Meinungsfreiheit müssen international diskutiert werden, antworte ich: Freiheit und Verantwortung müssen international diskutiert werden, weil es keinen Sinn macht, Meinungsfreiheit in noch engere Grenzen zu pferchen.
So weit mal...
Inzwischen aber hat der Karikaturenstreit für jeden, der die Chronologie verfolgt hat, teils verwirrende, teils groteske Aussmasse angenommen, so dass es schwer fällt, einfach und undifferenziert von einer Beleidigung "der Angehörigen dieser Religion" zu sprechen. Gleichzeitig ist Meinungsfreiheit meines Erachtens nicht verhandelbar.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Aber, ich bin der Meinung, dass Freiheit und Verantwortung, zwei Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind, einmal mehr ausserhalb der philosophischen Elfenbeintürme diskutiert werden sollten, obwohl es daran nichs zu deuteln und noch weniger zu rütteln gibt.
Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, als würde mehr oder weniger dauernd versucht, die beiden Begriffe auseinander zu dividieren - aber auch, als wäre die Untrennbarkeit dieser beiden Begriffe nur noch den wenigsten der Wenigen bekannt. Letzteres rührt daher, dass gemeinhin versucht wird, die Freiheit auszuhöhlen, d.h., jedes Detail, jeden Aspekt des Lebens bis auf einen kläglichen Rest gesetzlich zu regeln und einzuschränken.
Gesetze, welche die Freiheit regeln und regulieren, aber sind Balken, an denen man sich bestenfalls festhalten kann; Zäune, welche die Weitsicht hemmen. Daraus resultiert schlussendlich nichts anderes als Denken entlang von Gebots- und Verbotstafeln, das am Ende an einem riesigen Puffer scheitert und zerplatzt.
Wenn kblog fordert: Die Grenzen der Meinungsfreiheit müssen international diskutiert werden, antworte ich: Freiheit und Verantwortung müssen international diskutiert werden, weil es keinen Sinn macht, Meinungsfreiheit in noch engere Grenzen zu pferchen.
So weit mal...
anaximander - Mo, 20.02.2006 11:57 - Kommentar verfassen
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