Xenical™ und die positiven Folgen für die Pharma
Die Zahl der übergewichtigen Menschen steigt von Jahr zu Jahr, der Absatz von Xenical ebenfalls. Die Behandlung mit Xenical ist, wenn die Indikation gegeben ist, krankenkassenpflichtig.
Der Schweizer Arzneimittelmarkt hat im letzten Jahr scheinbar stagniert. Zugelegt aber haben die Pychopharmaka. Zugenommen haben scheinbar aber auch die Kinder, die unter dem POS-Syndrom leiden, denn der Absatz von Ritalin stieg in den letzten Jahren fast um das 10-fache.
Man könnte sagen, je höher der Absatz von Xenical, desto höher auch der Absatz von Psychopharmaka aller Sorten und Arten.
Quelle documed.chNebenwirkungen von Xenical sind hauptsächlich gastrointestinaler Natur und stehen in Zusammenhang mit den pharmakologischen Eigenschaften der Substanz, die die Absorption von aufgenommenem Fett hemmt. Als unerwünschte Wirkungen können Abgang öligen Sekrets (27%), Flatulenz mit Abgang von Stuhl (24%), Stuhldrang (22%), ölige oder fettige Faeces (20%), vermehrte Defäkation (11%) sowie Incontinentia alvi (8%) auftreten. Je höher der Fettgehalt der Nahrung ist, desto häufiger treten diese unerwünschten Wirkungen auf. Weiter können Abdominalschmerzen (20,5%) und dünnflüssige Stühle (15,8%) auftreten.
Diese pharmakologischen Effekte waren in klinischen Studien in der Regel vorübergehend und führten nicht zu einem Abbruch der Therapie. Die gastrointestinalen Nebenwirkungen traten innerhalb der ersten drei Monate der Behandlung und bei den meisten Patienten nur als einmalige Episode auf. Nur bei 3% der Patienten konnten mehr als zwei Episoden einer der genannten Nebenwirkungen beobachtet werden.
Immunsystem: häufig: Influenza.
Psychiatrische Störungen: häufig: Angstgefühl.
Nervensystem: häufig: Kopfschmerzen.
Atmungsorgane: häufig: Infektion der oberen Atemwege, Infektion der unteren Atemwege.
Gastrointestinal-Trakt: sehr häufig: Bauchschmerzen/-beschwerden (21%), Flatulenz (24%), flüssige und weiche Stühle (16%); häufig: unfreiwilliger Kotabgang, Enddarmschmerzen/-beschwerden, Zahnbeschwerden, Zahnfleischbeschwerden.
Leber: vereinzelt: Hepatitis, Erhöhung der Transaminasen und der alkalischen Phosphatase.
Hypersensitivitätsreaktionen: Pruritus, Rash, Urtikaria, bullöses Exanthem, Angioödem und Anaphylaxie.
Nieren und Harnwege: häufig: Harnwegsinfektion.
Reproduktionssystem: häufig: Unregelmässigkeiten der Menstruation.
Allgemein: häufig: Abgeschlagenheit.
Wie soll ein Mensch diese Nebenwirkungen ohne massivste Depressionen ertragen?
So what? - Die Pharma hat auch ein Mittelchen gegen Depressionen und wenn das nicht helfen sollte, gibt es noch viele hundert weitere. Also verschreiben die Ärzte bei Übergewicht exakt so wie Roche dies empfiehlt Xenical. Warum? - Weil die Krankenkasse die Kosten für die Pillen trägt. Die Kosten für weniger fette Speisen und gesündere Ernährung dagegen, bringt
a) dem Arzt nichts ein
b) steigert nicht den Absatz von Arzneimitteln
c) muss der Versicherte selber tragen...











Xenical kann man als teures Abführmittel ansehen...
Für Roche
Die psychischen Nebenwirkungen werden auch gleich von Roche behandelt und Novartis kriegt ihren Teil ab....