Schule mit Polizeischutz
An der Rütli-Hauptschule in Berlin-Neukölln soll die Gewalt derart eskaliert sein, dass die Schulleitung die Schule zu schliessen verlangt. Nachdem die Presse von der geplanten Schliessung Wind bekommen hat, sind haufenweise Reporter vor der Schule aufgekreuzt - und mussten sich ducken um nicht von fliegenden Pflastersteinen erschlagen zu werden.
Die Schulleiterin beschwert sich zu Recht: Türen würden eingetreten, Knallkörper gezündet, Papierkörbe als Fussbälle missbraucht, Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber Lehrpersonen mache sich breit. Die LehrerInnen müssen um ihr Leben fürchten.
Ab Freitag sollen Polizisten dafür sorgen, dass keine Waffen mehr ins Schulhaus geschleppt werden können.
Was ist los in Berlins Hauptschulen? - Über 80 Prozent der Schüler sind arabisch- oder türkischstämmig. Das allein aber erklärt noch gar nichts. Eine Taschenkontrolle allerdings sei nicht geplant, teilt die Polizei mit.
Was ist mit den Eltern der SchülerInnen? Noch immer sind Eltern für die Erziehung ihrer Sprösslinge verantwortlich. Sind sie ebenso überfordert wie die Lehrer? Ist es ihnen vollkommen egal, was ihre Kids in den Schulen anrichten?
Es ist schon seltsam: Die staatlichen Institutionen bringen jede Menge Toleranz auf, wenn es darum geht, Tatsachen zu verschleiern. Erst in dem Augenblick, da das Chaos, das zum grössten Teil auf die strapazierte Toleranz zurückzuführen ist, an die Öffentlichkeit gelangt, wird gehandelt.
Es verhält sich halt doch so, wie wir immer sagen: Politiker handeln schon lange nicht mehr; sie müssen zum Handelt gezwungen werden.
In der Schweiz sind die Verhältniss nicht besser. Aber die Presse ist es leid, darüber zu berichten. Das ist den Politikern nur Recht.
Die Schulleiterin beschwert sich zu Recht: Türen würden eingetreten, Knallkörper gezündet, Papierkörbe als Fussbälle missbraucht, Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber Lehrpersonen mache sich breit. Die LehrerInnen müssen um ihr Leben fürchten.
Ab Freitag sollen Polizisten dafür sorgen, dass keine Waffen mehr ins Schulhaus geschleppt werden können.
Was ist los in Berlins Hauptschulen? - Über 80 Prozent der Schüler sind arabisch- oder türkischstämmig. Das allein aber erklärt noch gar nichts. Eine Taschenkontrolle allerdings sei nicht geplant, teilt die Polizei mit.
Was ist mit den Eltern der SchülerInnen? Noch immer sind Eltern für die Erziehung ihrer Sprösslinge verantwortlich. Sind sie ebenso überfordert wie die Lehrer? Ist es ihnen vollkommen egal, was ihre Kids in den Schulen anrichten?
Es ist schon seltsam: Die staatlichen Institutionen bringen jede Menge Toleranz auf, wenn es darum geht, Tatsachen zu verschleiern. Erst in dem Augenblick, da das Chaos, das zum grössten Teil auf die strapazierte Toleranz zurückzuführen ist, an die Öffentlichkeit gelangt, wird gehandelt.
Es verhält sich halt doch so, wie wir immer sagen: Politiker handeln schon lange nicht mehr; sie müssen zum Handelt gezwungen werden.
In der Schweiz sind die Verhältniss nicht besser. Aber die Presse ist es leid, darüber zu berichten. Das ist den Politikern nur Recht.
anaximander - Do, 30.03.2006 19:01 - Kommentar verfassen
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