Der letzte Kampf des Kommunismus
Der bekannte Hamburger Historiker Bernd F.Schulte veröffentlicht sein neustes Buch unter dem Titel "Armageddon des Kommunismus", in dem er sich mit dem letzten Kampf des Kommunismus in Europa befasst.Er behandelt diesen auf drei Ebenen:
- die ökonomisch-politische Entwicklung der DDR zwischen 1960 und 1990
- die elemantare Ebene der Stasi-Verbindung zur westdeutschen Industrie (deren Bemühung um verstärkten Westexport und den Osthandel)
- die politisch-finanzielle Bemühung der westlichen Politik, die DDR aus COMECON und RGW herauszubrechen (Strauss-Kredit, Schalck, Andropow, Olschowski, Honecker, Jenninger, Kohl und Schäuble).
Es zeigt sich, dass der Kommunismus einer Dreizack-Strategie des Westens erlag, welche sich aus strategischer Überrüstung (Reagan), ökonomischer Indienstnahme (Osthandel der westdeutschen Industrie/VOLKSWAGEN-PLAN) und politisch-finanzieller Abhängigkeit zusammensetzte.
Die inneren Unzulänglichkeiten der DDR bestanden nicht zuletzt in der ungenügenden Arbeitsleistung der ostdeutschen Arbeiterschaft. Hier gilt es Mythen zu überwinden.
Die Quelle dieses Buches bilden vor allem erstmals ausgewertete Industrieakten des Ministeriums für Staatssicherheit (Bestände des DDR-Staates im Bundesarchiv Berlin, der Chemieindustrie der DDR, private Tagebücher und Geschäftsakten) die sich als zentrale Quelle von hohem Aussagewert erweisen.
anaximander - Mi, 12.04.2006 16:51 - Kommentar verfassen
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Den Schleier vor der Wahrheit zerreissen.