"Grüne Gentechnik" - Transgene Gerste
Es grenzt an Verblödung, wenn Politaktivisten wissenschaftliche Versuche im Bereich "Grüne Gentechnik" torpedieren. Zu verhindern sind Freisetzungen nicht, das müsste auch den militantesten Gegnern einer Versuchsreihe, einleuchten. Es ist immer noch besser, wenn vor der Vermarktung, Tests durchgeführt werden können. Wie sonst will man Schaden und Nutzen gegeneinander abwägen können?
Am 5. Juli wurde die transgene Gerste, die Ende April auf dem Versuchsfeld der Universität Giessen im Alten Steinbacher Weg angepflanzt worden war, endgültig geerntet. Ursprünglich war die Ernte erst für August vorgesehen gewesen, doch nach der teilweisen Zerstörung am Pfingstwochenende konnten Teile der wissenschaftlichen Aufgabenstellung nicht mehr erreicht werden.
Bei dem Projekt war erstmals in Deutschland gentechnisch veränderte Gerste im Freiland angebaut worden. Die Forscher interessiert dabei insbesondere die Frage, ob sich neben der erwünschten erhöhten Widerstandsfähigkeit gegenüber pathogenen Schadpilzen auch unerwünschte Eigenschaften zeigen. Dazu werden die Wissenschaftler nun in detaillierten langwierigen Experimenten die geernteten Pflanzen im Labor untersuchen. Dazu werden sie zunächst mikroskopische Verfahren einsetzen, um die Besiedlung der Gerstenwurzeln mit pathogenen und nützlichen Pilzen zu bestimmen.
Die Möglichkeit einer Auskreuzung ist im Fall von Gerste - im Unterschied beispielsweise zu Raps und Mais - in einer im Auftrag der EU durchgeführten Studie als äusserst gering eingestuft worden. Militante Gentechnikgegner um einen heimischen Politaktivisten hatten derlei Argumente jedoch nicht davon abgehalten, das Genfeld am Freitag vor Pfingsten nach vorheriger Ankündigung zu stürmen und teilweise zu zerstören.
Am 5. Juli wurde die transgene Gerste, die Ende April auf dem Versuchsfeld der Universität Giessen im Alten Steinbacher Weg angepflanzt worden war, endgültig geerntet. Ursprünglich war die Ernte erst für August vorgesehen gewesen, doch nach der teilweisen Zerstörung am Pfingstwochenende konnten Teile der wissenschaftlichen Aufgabenstellung nicht mehr erreicht werden.
Bei dem Projekt war erstmals in Deutschland gentechnisch veränderte Gerste im Freiland angebaut worden. Die Forscher interessiert dabei insbesondere die Frage, ob sich neben der erwünschten erhöhten Widerstandsfähigkeit gegenüber pathogenen Schadpilzen auch unerwünschte Eigenschaften zeigen. Dazu werden die Wissenschaftler nun in detaillierten langwierigen Experimenten die geernteten Pflanzen im Labor untersuchen. Dazu werden sie zunächst mikroskopische Verfahren einsetzen, um die Besiedlung der Gerstenwurzeln mit pathogenen und nützlichen Pilzen zu bestimmen.
Die Möglichkeit einer Auskreuzung ist im Fall von Gerste - im Unterschied beispielsweise zu Raps und Mais - in einer im Auftrag der EU durchgeführten Studie als äusserst gering eingestuft worden. Militante Gentechnikgegner um einen heimischen Politaktivisten hatten derlei Argumente jedoch nicht davon abgehalten, das Genfeld am Freitag vor Pfingsten nach vorheriger Ankündigung zu stürmen und teilweise zu zerstören.
anaximander - Di, 11.07.2006 16:30 - Kommentar verfassen
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