ComBots - Einfachheit, Sicherheit, Spass
mit diesen drei Schlagworten hat die ComBOTS AG ihre neue Kommunikationslösung vorgestellt, die nach jahrelanger Entwicklung zugleich das einzige Produkt des Unternehmens ist.
Laut Produktbeschreibung entspricht der Dienst am ehesten einem optisch und technisch aufgerüsteten Instant-Messaging-Dienst, der auch netzinterne Telefonate ermöglicht. Mit der Software könnten neben Texten auch alle anderen Daten wie Fotos, grosse Dokumente, Sprachmitteilungen oder Video-Clips mit einem Mausklick versendet werden, betonte ComBOTS. Die geschlossene Benutzergruppe ohne zentrales Verzeichnis soll Spam-Attacken auf das Netzwerk verhindern.
Umsätze generieren will ComBOTS nicht nur durch die freiwillige Abogebühr (1 Euro 99) für die Kommunikationslösung. Gebühren sollen auch durch den Verkauf von Symbolen erlöst werde, die dem Nutzer "Spass" bringen sollen. Nutzer sollen ihrer Persönlichkeit oder Gefühlen Ausdruck geben können. Mit einem "Character" können die Nutzer für sich selbst ein Symbol aussuchen. Dieses Symbol erscheint dann auf dem PC des Kommunikationspartners und zeigt an, ob der Bekannte online ist. "Emotions" sind Symbole, die versendet werden können und die einem Gegenüber Freude, Ärger und andere Gefühle signalisieren sollen. "Eine Emotion kostet 99 Cent", verdeutlichte Greve auf der Präsentation. Pakete mit mehreren Symbolen sollen beispielsweise rund 10 EUR kosten.
An der Börse wurde die neue Kommunikationslösung von ComBOTS jedoch mit Enttäuschung aufgenommen. Ohne die genauen Details zu kennen, sehe das Ganze nicht nach dem ganz grossen Wurf aus, sagte ein Teilnehmer. Der Aktienkurs des IT-Unternehmens verlor bis gegen 13.30 Uhr im Xetra-Handel 11,2% auf 12,52 EUR.
Differenzierter urteilte Susanne Robra-Bissatz vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II an der Universität Erlangen-Nürnberg, die gerade im Bereich "E-Business-Management" ihre Habitilation abschließt. Einfache Lösungen wie das ComBOTS-Produkt hätten durchaus Erfolgschancen, sagte sie. Das Web werde viel persönlicher und es diene als Plattform für den Austausch von Inhalten und Erfahrungen. Mit der durch Avatare weitgehend personalisierbaren Software zum Austausch von Informationen setze ComBOTS auf einen sich gerade verstärkenden Trend, an dem vor allem junge Menschen Spass hätten.
Mal sehen, wie sie sich bewähren, die Avatare...
finanztreff
Laut Produktbeschreibung entspricht der Dienst am ehesten einem optisch und technisch aufgerüsteten Instant-Messaging-Dienst, der auch netzinterne Telefonate ermöglicht. Mit der Software könnten neben Texten auch alle anderen Daten wie Fotos, grosse Dokumente, Sprachmitteilungen oder Video-Clips mit einem Mausklick versendet werden, betonte ComBOTS. Die geschlossene Benutzergruppe ohne zentrales Verzeichnis soll Spam-Attacken auf das Netzwerk verhindern.
Umsätze generieren will ComBOTS nicht nur durch die freiwillige Abogebühr (1 Euro 99) für die Kommunikationslösung. Gebühren sollen auch durch den Verkauf von Symbolen erlöst werde, die dem Nutzer "Spass" bringen sollen. Nutzer sollen ihrer Persönlichkeit oder Gefühlen Ausdruck geben können. Mit einem "Character" können die Nutzer für sich selbst ein Symbol aussuchen. Dieses Symbol erscheint dann auf dem PC des Kommunikationspartners und zeigt an, ob der Bekannte online ist. "Emotions" sind Symbole, die versendet werden können und die einem Gegenüber Freude, Ärger und andere Gefühle signalisieren sollen. "Eine Emotion kostet 99 Cent", verdeutlichte Greve auf der Präsentation. Pakete mit mehreren Symbolen sollen beispielsweise rund 10 EUR kosten.
An der Börse wurde die neue Kommunikationslösung von ComBOTS jedoch mit Enttäuschung aufgenommen. Ohne die genauen Details zu kennen, sehe das Ganze nicht nach dem ganz grossen Wurf aus, sagte ein Teilnehmer. Der Aktienkurs des IT-Unternehmens verlor bis gegen 13.30 Uhr im Xetra-Handel 11,2% auf 12,52 EUR.
Differenzierter urteilte Susanne Robra-Bissatz vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II an der Universität Erlangen-Nürnberg, die gerade im Bereich "E-Business-Management" ihre Habitilation abschließt. Einfache Lösungen wie das ComBOTS-Produkt hätten durchaus Erfolgschancen, sagte sie. Das Web werde viel persönlicher und es diene als Plattform für den Austausch von Inhalten und Erfahrungen. Mit der durch Avatare weitgehend personalisierbaren Software zum Austausch von Informationen setze ComBOTS auf einen sich gerade verstärkenden Trend, an dem vor allem junge Menschen Spass hätten.
Mal sehen, wie sie sich bewähren, die Avatare...
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anaximander - Do, 13.07.2006 16:59 - Kommentar verfassen
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