Glutamat als Auslöser von Krankheiten?
Geschmacksverstärker wie Glutamat können Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Bluthochdruck, Migräne oder Multiple Sklerose auslösen. Glutamat ist auf den Verpackungen selten bis gar nicht deklariert, sondern verdeckt als Würzsalz oder Geschmacksverstärker angeführt. Dies berichtet die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde.
Seltsam ist, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) Entwarnung für dasselbe Glutamat gibt. "Vorliegende wissenschaftliche Bewertungen beurteilen Glutamat als gesundheitlich unbedenklich", erklärt Silke Restemeyer. Ob die beiden Vereine sich im Konkurrenzkampf festgefahren haben?
Glutamat als Geschmacksverstärker ist der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln wie Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen sowie in anderen Fertiggerichten. In höherer Konzentration soll Glutamat als Nervengift wirken und an der Entstehung von Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose beteiligt sein. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass ein überhöhter Glutamatkonsum Auslöser von Fettleibigkeit ist. Denn Glutamat regt im Gehirn die Wachstumssteuerung an und ruft gleichzeitig ein künstliches Hungergefühl hervor, so die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde. "Dazu liegen bislang keine Studien vor, die diesen Zusammenhang wissenschaftlich bestätigen", erklärt Restemeyer. Weiterer Forschungsbedarf besteht aber für Risikogruppen wie Personen mit eingeschränkter Darmfunktion oder bei Personen mit Lebererkrankungen. Bei ihnen müsse überprüft werden, ob nach Verzehr von glutamathaltigen Lebensmitteln ein erhöhter Plasmaspiegel auftritt oder nicht. Denn bei einzelnen Personen können nach dem Genuss von Glutamat Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Zur gesundheitlichen Beurteilung von Lebensmitteln bestätigt die Senatskommission der Weltgesundheitsorganisation WHO , dass bei Verwendung üblicher Mengen an Lebensmitteln mit Glutamat eine neurotoxische Wirkung nicht zu befürchten sei.
Was aber ist jetzt wahr, was falsch? - Das muss noch erforscht werden. Besser aber ist, vorläufig auf Glutamat zu verzichten. Sofern man kann vor lauter Fertiggerichten...
Seltsam ist, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) Entwarnung für dasselbe Glutamat gibt. "Vorliegende wissenschaftliche Bewertungen beurteilen Glutamat als gesundheitlich unbedenklich", erklärt Silke Restemeyer. Ob die beiden Vereine sich im Konkurrenzkampf festgefahren haben?
Glutamat als Geschmacksverstärker ist der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln wie Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen sowie in anderen Fertiggerichten. In höherer Konzentration soll Glutamat als Nervengift wirken und an der Entstehung von Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose beteiligt sein. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass ein überhöhter Glutamatkonsum Auslöser von Fettleibigkeit ist. Denn Glutamat regt im Gehirn die Wachstumssteuerung an und ruft gleichzeitig ein künstliches Hungergefühl hervor, so die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde. "Dazu liegen bislang keine Studien vor, die diesen Zusammenhang wissenschaftlich bestätigen", erklärt Restemeyer. Weiterer Forschungsbedarf besteht aber für Risikogruppen wie Personen mit eingeschränkter Darmfunktion oder bei Personen mit Lebererkrankungen. Bei ihnen müsse überprüft werden, ob nach Verzehr von glutamathaltigen Lebensmitteln ein erhöhter Plasmaspiegel auftritt oder nicht. Denn bei einzelnen Personen können nach dem Genuss von Glutamat Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Zur gesundheitlichen Beurteilung von Lebensmitteln bestätigt die Senatskommission der Weltgesundheitsorganisation WHO , dass bei Verwendung üblicher Mengen an Lebensmitteln mit Glutamat eine neurotoxische Wirkung nicht zu befürchten sei.
Was aber ist jetzt wahr, was falsch? - Das muss noch erforscht werden. Besser aber ist, vorläufig auf Glutamat zu verzichten. Sofern man kann vor lauter Fertiggerichten...
anaximander - Mi, 26.07.2006 13:29 - Kommentar verfassen
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Glutamat ist ein Neurotransmitter
Insofern wirkt eine höhere Konzentration im Gehirn tatsächlich als Nervengift. Aber das mit der Nahrung aufgenommene Glutamat regt im Gehirn ganz bestimmt nicht die Wachstumssteuerung an, sondern verändert stattdessen - wie jeder andere Nahrungsbestandteil - die Biochemie im Körper. Wenn man es schafft, solche Mengen aufzunehmen, dass es Veränderungen im Gehirn gibt, ist man schon fast tot.
Köppnick: Richtig, Glutamat ist ein Neurotransmitter,
Wenn ich die neuen Ergebnisse betrachte, so kommt mir das Für und Wider der einzelnen Ernährungsspezialisten vor, wie eine Glaubensfrage...