Persönlichkeitsstörungen - erste Preisvergabe
- Zum ersten Mal wurde am 2. September 2006 zum Abschluss des 3. Hamburger Symposiums Persönlichkeitsstörungen der aus zwei Kategorien bestehende "Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen" verliehen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro gehört er zu den bundesweit höchstdotierten Wissenschaftspreisen in der Psychiatrie. Den mit 10.000 Euro dotierten "Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen 2006" erhielt eine Arbeitsgruppe aus Göttingen, vertreten durch Prof. Dr. Ulrich Sachsse. Das mit 5.000 Euro dotierte "Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen 2006" ging an Frau Dipl.-Psych. Susanne Hörz vom Münchner TFP-Institut.
Die Göttinger Arbeitsgruppe aus Prof. Dr. Ulrich Sachsse (Uni Kassel und Niedersächsisches Landeskrankenhaus Göttingen), Dipl.-Psych. Christina Vogel (Klinische Psychologin Göttingen und Northeim) und Prof. Dr. Falk Leichsenring (Georg-August-Universität Göttingen und Niedersächsisches Landeskrankenhaus Tiefenbrunn) wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit "Results of Psychodynamically oriented Trauma-Focused Inpatient Treatment for Women with Complex Post Traumatic Stress Disorder (PTBS) and Borderline Personality Disorder (BPD)". Die Ergebnisse stammen aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie NLKH Göttingen.
Dipl.-Psych. Susanne Hörz wurde für ihre Arbeit "Ein Prototyp der Borderline Persönlichkeitsorganisation - erfasst durch das Strukturierte Interview zur Persönlichkeitsorganisation (STIPO)" mit dem "Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen 2006" geehrt. Das mit 5.000 Euro dotierte Fellowship ist mit einem Studienaufenthalt in einem renommierten amerikanischen Institut verknüpft, das sich mit der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen befasst.
Pressemitteilung
anaximander - Mo, 04.09.2006 19:32 - Kommentar verfassen
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