Blogger als twoday-Zensuropfer?
Kaum zu glauben, doch "derStandard" berichtet
Trotzdem: es ist hart für Marcus J. Oswald
via paperholic
- Seit dem 19. Februar ist der Polizei- und Gerichtsblog "Gerichtlive" - vormals "Blaulicht und Graulicht" - , der auf dem Bloghoster twoday.net registriert ist, deaktiviert. Laut Blogbetreiber Marcus J. Oswald ohne ausreichende Angaben von Gründen des Anbieters. Oswald, dessen Beiträge die österreichische Polizei und Justiz im Visier haben, sieht sich als Opfer von Interessen, die gegen ihn wirken und ihn mundtot machen wollten. "Gegen die Blogseiten von Herrn Oswald gibt es ständig Beschwerden und Klagsandrohungen. In so einem Fall blockieren wir die Seite, solange der Streitfall nicht geklärt ist", erklärt Dieter Rappold, Geschäftsführer der Agentur Knallgrau, die twoday betreibt.
Trotzdem: es ist hart für Marcus J. Oswald
via paperholic
anaximander - Do, 08.03.2007 16:45 - Kommentar verfassen
- 1 Trackback - 6 Kommentare
- Mehr zum Thema Zensur






















keine Zensur
Man kann darüber streiten, ob die Inhalte wirklich strittig sind. Man kann es aber nicht dem Provider vorwerfen, dass er keine Verwantwortung für etwas übernehmen will, dass nicht in seinem Kontrollbereich liegt.
Daher halte ich das Entfernen für OK, soweit es Knallgrau betrifft.
Oswald wird einen anderen Server finden oder eine eigene Homepage aufmachen.
Es ist aber nicht korrekt, Knallgrau der Zensur zu bezichtigen. Es gäbe ja auch andere Inhalte, die sie nicht bringen dürften.
steppi,
mein Kommentar besteht im "es ist hart für Oswald" hätte ich noch ;-)
machen sollen?
gilt auch für unkreativ ...
Aber die Kommentare im Standard sind zu tief und unbedeutend, um dort eine ernsthafte Stellungnahme zu platzieren.
Deswegen wollte ich lieber hier schreiben:)
Ist es so,
Nach meiner Ansicht, trägt jeder, der einen Blog führt, verantwortlich für dessen Inhalt ist.
Was den Inhalt von Oswalds Blogs betrifft, kann ich nichts sagen, weil das an mir vorbeigezogen ist, ohne dass ich mich darum gekümmert habe.