Globaler Rassismus
Selbstverständlich wissen wir, dass es ihn gibt, den Rassismus, aber wir wissen nicht mehr, was wir von sogenannt wissenschaftlich fundierten Rassismus-Berichten, die aufgrund "repräsentativer Umfragen" zustande gekommen sind, halten sollen. Und dann haben wir auch noch das Interview mit Doudou Diéne gelesen, für den die Einwohner der Schweiz, die nachts unbehelligt eine Zugfahrt machen und ungehindert vom Bahnhof nach Hause laufen wollen, Rassisten sind. Unokraten, wie dieser DD, tun den Immigranten keinen Gefallen mit solch hemmungslos vorgebrachten Beschuldigungen; sie erreichen im besten Fall das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollen.
Doch sei's drum, der Bericht von Annette Ramelsberger über die Doku von Daniel Schweizer ist derart erschreckend, dass es einem beim Lesen fast die Sprache verschlägt.White Terror ist der dritte Film einer Reihe über Skinheads und ihre Entwicklung. Oft ist die Kamera so nah herangekommen, dass man sich wie von ihr gefangen, von ihr entführt fühlt: Man ist im Bus dabei, wenn die Extremisten zur Demo fahren, man sitzt dabei, wenn schwedische Skinheads ihre Videos produzieren - "rassistische Unterhaltung für bereits Bekehrte", nennen sie das. Dann sieht man, was für diese Leute "Unterhaltung" ist: Bulldozer, die die Leichenberge in den Nazi-KZs wegräumen, tote Juden, die per Rutsche ins Massengrab verladen werden. Das alles unterlegt mit dem Song Hey, Jude.
Doch sei's drum, der Bericht von Annette Ramelsberger über die Doku von Daniel Schweizer ist derart erschreckend, dass es einem beim Lesen fast die Sprache verschlägt.White Terror ist der dritte Film einer Reihe über Skinheads und ihre Entwicklung. Oft ist die Kamera so nah herangekommen, dass man sich wie von ihr gefangen, von ihr entführt fühlt: Man ist im Bus dabei, wenn die Extremisten zur Demo fahren, man sitzt dabei, wenn schwedische Skinheads ihre Videos produzieren - "rassistische Unterhaltung für bereits Bekehrte", nennen sie das. Dann sieht man, was für diese Leute "Unterhaltung" ist: Bulldozer, die die Leichenberge in den Nazi-KZs wegräumen, tote Juden, die per Rutsche ins Massengrab verladen werden. Das alles unterlegt mit dem Song Hey, Jude.
anaximander - Mo, 26.03.2007 16:36 - Kommentar verfassen
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