Ex-Muslime nur Krawallmacher?
Feridun Zaimoglu, Schriftsteller und einer der Vertreter bei der in der nächsten Woche ein zweites Mal zusammentretenden Islam-Konferenz. Im Interview kritisiert er die einseitigen Positionen von Islamkritikerinnen wie Necla Kelek und Seyran Ates scharf: "Das größte Bollwerk gegen den Fundamentalismus sind die Volksfrommen in den Moscheeverbänden. Wenn man diese Menschen wegen ihrer Frömmigkeit und ihres Glaubens angreift, und wenn man sich nicht entblödet, sie immer und immer wieder aufzurufen, sich zu den Reformkräften zu schlagen, dann will man gar nicht sachlich argumentieren; man will Krawall schlagen. Es ist ja so, dass sich Feminismus und eine rechte Gesinnung nicht ausschließen, und es kann doch nicht sein, dass sich gewendete 68er, konservative Rechtspopulisten und rechte Feministinnen Hand in Hand zu Verteidigern, zu Fußsoldaten der abendländischen Zivilisation stilisieren."
Ich kann mich über die Islamkonferenz nicht genug wundern und muss mich immer wieder fragen, ob die Trennung von Kirche und Staat plötzlich aufgehoben wird...
Ich kann mich über die Islamkonferenz nicht genug wundern und muss mich immer wieder fragen, ob die Trennung von Kirche und Staat plötzlich aufgehoben wird...
anaximander - Mi, 25.04.2007 11:03 - Kommentar verfassen
- 0 Trackbacks - 0 Kommentare
- Mehr zum Thema Deutschland






















Trackback URL:
http://litart.twoday.net/stories/3654826/modTrackback