Der "Lautsprecher" ist tot
Der US-Fernsehevangelist Jerry Falwell, welcher der Religion einen festen Platz in der US-Politik verschafft hat, ist im Alter von 73 Jahren gestorben.
Jerry Falwell war die Ikone der konservativen Christen Amerikas. Er kannte keine Zimperlichkeit; nach dem 11. September 2001 hatte der Wortführer der evangelikalen Rechten schnell die Gründe für die Anschläge parat: "Wenn wir alle Grundregeln, auf die dieses Land einst setzte, über Bord werfen, kann der Herr uns nicht mehr länger schützen."
Schwulen, Lesben, Feministen und Linken aller Sorten und Arten wies er eine Mitschuld an den Terroranschlägen zu - unaufhörlich, obwohl das liberale Amerika unter diesem Trommelwirbel aufstöhnte. Die republikanischen Präsidenten suchten stets seine Nähe. Aus gutem Grund: er hat aus Religion und Politik vereint.
Für Falwell war "Gott ein Republikaner", "Jesus der erste Amerikaner" und Terroristen Leute, die im Namen des Herrn vernichtet werden müssen: "Du musst die Terroristen töten um das Töten zu stoppen. Und wenn es zehn Jahre dauert. Jagt sie rund um den Globus! Im Namen des Herren."
Falwell war einer, der den Teufel mit dem Belzebub austreiben wollte. An ihm schieden sich die Geister. Doch, er war ein tüchtiger Zeitgenosse. Nur sympathisch war er nachgerade nicht.
[ Artikel dazu ]
Jerry Falwell war die Ikone der konservativen Christen Amerikas. Er kannte keine Zimperlichkeit; nach dem 11. September 2001 hatte der Wortführer der evangelikalen Rechten schnell die Gründe für die Anschläge parat: "Wenn wir alle Grundregeln, auf die dieses Land einst setzte, über Bord werfen, kann der Herr uns nicht mehr länger schützen."
Schwulen, Lesben, Feministen und Linken aller Sorten und Arten wies er eine Mitschuld an den Terroranschlägen zu - unaufhörlich, obwohl das liberale Amerika unter diesem Trommelwirbel aufstöhnte. Die republikanischen Präsidenten suchten stets seine Nähe. Aus gutem Grund: er hat aus Religion und Politik vereint.
Für Falwell war "Gott ein Republikaner", "Jesus der erste Amerikaner" und Terroristen Leute, die im Namen des Herrn vernichtet werden müssen: "Du musst die Terroristen töten um das Töten zu stoppen. Und wenn es zehn Jahre dauert. Jagt sie rund um den Globus! Im Namen des Herren."
Falwell war einer, der den Teufel mit dem Belzebub austreiben wollte. An ihm schieden sich die Geister. Doch, er war ein tüchtiger Zeitgenosse. Nur sympathisch war er nachgerade nicht.
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anaximander - Mi, 16.05.2007 16:12 - Kommentar verfassen
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