Documenta 12 wird anders
Die Documenta-Kuratoren Roger Buergel und Ruth Noack sprechen im Interview mit Uta Baier über die unaufhaltsam näher rückende Mega-Ausstellung. Was die zwölfte Documenta von ihren Vorgängerinnen unterscheidet, fasst Noack zusammen: "Vor fünf Jahren bedeutete die Documenta, dass man andere für relevant hielt. Jetzt aber sind wir in einer Situation, wo wir froh sein können, wenn wir noch für relevant gehalten werden. Zum Beispiel von China und Indien, die die neuen ökonomischen Player sind. Wir können nicht mehr sagen, wir integrieren die nicht-westliche Welt. Sondern wir müssen uns anstrengen, damit wir noch wahrgenommen werden." Und so wird die Ausstellung aussehen: "Wir zeigen die Masken von Romuald Hazoume, einem Künstler aus Benin, neben einem Tuch von Cosima von Bonin, eine Abstraktion in quasi afrikanischen Farben und dazu eines der Plexiglasbilder von Gerwald Rockenschaub. Das leuchtet visuell ein, aber was es bedeutet, das wird uns auch erst später klar werden."
anaximander - Do, 07.06.2007 13:11 - Kommentar verfassen
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