Gegen
"Herbert Grönemeyer, Bono, Bob Geldof und viele andere Popstars rockten für Afrika und GEGEN G8," ist in fast allen Berichten zum Alternativ-Gipfel zu lesen.
Dieses Gegen - es wird seit Wochen darüber berichtet, voller Spannung, voller Erwartung, voller Sehnsucht, voller Rastlosigkeit - als wäre das Ereignis ein wegweisender Stern in die Zukunft, als gäbe es nichts Wichtigeres, nichts Bedeutenderes, als würde es ausschließlich vor und während des G8-Gipfels in Erscheinung treten. Und dann, dann ist es da und fängt seine Rolle in echt zu spielen an, dieses Gegen und es treibt an, es beschleunigt die Steineschleuderer, die Rasierklingenwerfer, die Blockadenbauer, die Zaunstürmer, die Kurzundkleinschlager, die Gröler... - und feuert die Redner an, die anscheinend weltwirtschaftlich und weltpolitsch am Ende der 60er Jahre stehengeblieben sind. Das gilt selbst dann noch, wenn sie ihr Gegen mit allerlei ökonomischen Irrungen und Wirrungen zu untermauern versuchen.
Da wird behauptet, die Globalisierung mache die "Reichen reichen und die Armen ärmer". Noch vor zwanzig Jahren war Indien ein Entwicklungsland und China ebenfalls. Inzwischen haben diese beiden Länder, in denen ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt, Erfolgsgeschichte geschrieben - dank der Globalisierung. 1970 galten 40 Prozent der Weltbevölkerung als absolut arm, heute sind es noch 20 Prozent.
Wer jenen Rednern glaubt, die behaupten, die Arbeitslosigkeit wäre eine Folge der Globalisierung, lässt sich täuschen. Die Arbeitslosigkeit hat mit technischem Fortschritt zu tun, mit verkalkten Strukturen, mit Verkrustungen, mit der Stelle tretenden Gewerkschaften. Es ist für mich schier unglaublich, dass es heute noch Leute gibt, die meinen, die Abschaffung der Kinderarbeit, die Einführung der Sechs- und später der Fünf-Tage-Woche wäre den Gewerkschaften zu verdanken. Wir verdanken all dies dem technischen Fortschritt, der Einführung neuer Technologien, die das alles möglich machten.
Und all dem zum Trotz rocken die Popstars auch heute noch gegen G8 und für Afrika, während die Fans ihnen grölend zustimmen. Doch wer für Afrika etwas erreichen will, muss mit den G8 zusammen arbeiten.
Dieses Gegen - es wird seit Wochen darüber berichtet, voller Spannung, voller Erwartung, voller Sehnsucht, voller Rastlosigkeit - als wäre das Ereignis ein wegweisender Stern in die Zukunft, als gäbe es nichts Wichtigeres, nichts Bedeutenderes, als würde es ausschließlich vor und während des G8-Gipfels in Erscheinung treten. Und dann, dann ist es da und fängt seine Rolle in echt zu spielen an, dieses Gegen und es treibt an, es beschleunigt die Steineschleuderer, die Rasierklingenwerfer, die Blockadenbauer, die Zaunstürmer, die Kurzundkleinschlager, die Gröler... - und feuert die Redner an, die anscheinend weltwirtschaftlich und weltpolitsch am Ende der 60er Jahre stehengeblieben sind. Das gilt selbst dann noch, wenn sie ihr Gegen mit allerlei ökonomischen Irrungen und Wirrungen zu untermauern versuchen.
Da wird behauptet, die Globalisierung mache die "Reichen reichen und die Armen ärmer". Noch vor zwanzig Jahren war Indien ein Entwicklungsland und China ebenfalls. Inzwischen haben diese beiden Länder, in denen ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt, Erfolgsgeschichte geschrieben - dank der Globalisierung. 1970 galten 40 Prozent der Weltbevölkerung als absolut arm, heute sind es noch 20 Prozent.
Wer jenen Rednern glaubt, die behaupten, die Arbeitslosigkeit wäre eine Folge der Globalisierung, lässt sich täuschen. Die Arbeitslosigkeit hat mit technischem Fortschritt zu tun, mit verkalkten Strukturen, mit Verkrustungen, mit der Stelle tretenden Gewerkschaften. Es ist für mich schier unglaublich, dass es heute noch Leute gibt, die meinen, die Abschaffung der Kinderarbeit, die Einführung der Sechs- und später der Fünf-Tage-Woche wäre den Gewerkschaften zu verdanken. Wir verdanken all dies dem technischen Fortschritt, der Einführung neuer Technologien, die das alles möglich machten.
Und all dem zum Trotz rocken die Popstars auch heute noch gegen G8 und für Afrika, während die Fans ihnen grölend zustimmen. Doch wer für Afrika etwas erreichen will, muss mit den G8 zusammen arbeiten.
anaximander - Fr, 08.06.2007 14:36 - Kommentar verfassen
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Sehr gut,
Gegenzug
Ja aber hallo,