Der Anti-Sex-Roman
Als solchen bezeichnet Andreas Isenschmid Ian McEwans neuen Roman "Am Strand", weil die Beziehung zweier Liebender im Jahr 1962 an Prüderie scheitert."Auch im Zentrum von Ian McEwans neuem Roman «Am Strand» steht eine detaillierte Sexszene, die etwa einen Viertel des Buches ausmacht. Aber McEwan hat keinen Sexroman geschrieben, sondern in einem genauen Sinn einen Anti-Sex-Roman. McEwan geht zurück in die Zeit vor Sex and Drugs and Rock'n'Roll, zurück ins ominöse Jahr 1962, und rollt den Prozess der sexuellen Befreiung gegen die Prüderie neu auf. Er zeigt Leute, denen Sex eine Last ist, und spricht in einem freizügigen Buch über das, worüber in den freizügigen Büchern nie gesprochen wurde."
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anaximander - So, 22.07.2007 09:10 - Kommentar verfassen
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