Ex-Marxist und Revisionismus
Lorenz Jäger findet scharfe Worte gegen den Ex-Maoisten Christian Semler von der taz, der in einem Kommentar Martin Mosebach "Revisionismus" vorgeworfen hatte:"Der Vorsitzende spricht zur Linie. Nein, der frühere. Wenn einer weiß, wovon die Rede ist, wenn das Wort "Revisionismus" auftaucht, dann ist es Christian Semler, der Kommentator der "taz", der gestern Martin Mosebachs Ansprache beim Büchner-Preis als "revisionistisches Gerede" abtat. Semler nämlich hat sein Leben der Bekämpfung des Revisionismus gewidmet, er ist der Mann, eine Abweichung auf zehn Meter zu erkennen. 1970 gründete er mit Jürgen Horlemann die maoistische KPD/AO. Maoismus bedeutete: Kampf gegen den "modernen Revisionismus" der Sowjets, denen das wahre Stalin-Erbe, als dessen Hüter die Chinesen auftraten, peinlich zu werden begann. Streitschriften gegen den "Revisionismus" druckte der Verlag von Semlers Partei in rauhen Mengen, leider ist unser Archiv der "Roten Fahne" nicht ausführlich genug, als dass auch die Reden des Vorsitzenden Semler gegen den Revisionismus aus dem roten Jahrzehnt zwischen 1970 und 1980 so dokumentiert werden könnten, wie sie es verdienen. Aber der Fall ist nicht zum Scherzen."
[ weiter lesen ]
[ weiter lesen ]
anaximander - Fr, 02.11.2007 11:10 - Kommentar verfassen
- 0 Trackbacks - 0 Kommentare
- Mehr zum Thema Literatur






















Trackback URL:
http://litart.twoday.net/stories/4405800/modTrackback