Erläuterungen zum Gespräch Friedman - Mahler
Michel Friedman erklärt im Interview, warum er der Meinung ist, dass es wichtig ist, nicht nur über Ex-RAF-Terroristen und Nazis zu reden, sondern hin und wieder mit ihnen. Es geht in dem Interview um das Gespräch, das Friedman für Vanity Fair mit Horst Mahler geführt hat."Es ging nicht unbedingt um Mahler als Mensch, sondern, dass er eine Gruppe von Menschen repräsentiert, die so denkt, aber die weitaus häufiger in Moll gehört wird, als sie das in Dur ausdrücken. Mahler sagt - ideologisch verbohrt - vieles von dem, was auch in einem nicht mehr verschwindenden Teil der Bevölkerung gedacht wird. Untersuchungen zeigen, dass sich 20 Prozent der Deutschen keinen jüdischen Nachbarn wünschen und, unabhängig vom Alter und Schichten, sich zehn bis 15 Prozent zu rassistischen Vorurteilen bekennen. Auch bei Leuten in Dreiteilern. Bei gepflegten Gesprächen auf Empfängen erlebe ich oft Bemerkungen über die jüdische Weltmacht oder das Klischee, alle Juden seien reich. Obwohl wir genauso viele Sozialhilfeempfänger haben wie andere auch."
Zum Interview mit Friedman / Gespräch Michel Friedman - Horst Mahler Teil I und Teil II
Zum Interview mit Friedman / Gespräch Michel Friedman - Horst Mahler Teil I und Teil II
anaximander - Fr, 02.11.2007 14:06 - Kommentar verfassen
- 1 Trackback - 0 Kommentare
- Mehr zum Thema Antisemitismus














Trackback URL:
http://litart.twoday.net/stories/4406401/modTrackback