Medien Reaktionen auf "Fitna"
Geert Wilders "Fitna" ruft in den meisten Medien Entsetzen und Abscheu hervor. Glaubhaft ist das allerdings nicht, denn die Bilder, die in "Fitna" aneinandergereiht sind, haben die meisten Journalisten und Fernsehzuschauer schon gesehen. Entsetzt bin ich zwar auch, aber mehr über die Reaktionen der Politiker im Vorfeld des Filmes. Die Politiker nämlich scheuten nicht davor zurück, die Meinungsfreiheit in Frage zu stellen - und vor Islamisten zu kuschen. Eine ähnliche Reaktion kommt von Tobias Kaufmann unter dem Titel "Provokation gelungen, Chance verpasst". Für ihn ist "Fitna" eine Enttäuschung. Der Film, meint er, war äußerst stark, solange er nur ein Projekt mit ungewissem Ausgang war. "Solange über eine theoretische Provokation gestritten wurde, solange allein anhand der Möglichkeit, dass ein Koran-feindlicher Film in den Niederladen veröffentlicht werden könnte, Gefährdungsszenarien durchgespielt und finstere Drohungen ausgestoßen wurden - solange war Wilders Film ein großartiges Beispiel für den Wahnsinn, in den die islamistische Bedrohung selbst beschauliche Länder wie Holland inzwischen gestoßen hat. Solange war er wertvoll. Wilders hätte dies auf die Spitze treiben können. Er hätte, statt den Film ins Netz zu stellen, eine Pressekonferenz einberufen und sagen können: 'Ich habe nur ein paar Clips aus dem Internet zusammengeschnippelt, die ich niemandem gezeigt habe - und jetzt guckt, wie Ihr Euch ins Hemd macht.'"Wahrhaft schade, dass er das nicht getan hat.
Die kriecherische Reaktion bei SpOn ist ebenfalls bezeichnend. Es kommt mir so vor, als hätte der schreibende Gerald Traufetter den Film nicht gesehen. Möglicherweise gehört er aber zu den Ausnahmeerscheinungen, welche die im Film zusammengeschnipselten Medienberichte noch nicht gesehen hat. Kann sein, dass sein Entsetzen, seine Abscheu daher kommt."Es ist ein Pamphlet, eine wüste Collage von Horror- und Zerrbildern des Islam: Der niederländische Rechtspopulist Wilders hat sein gefürchtetes korankritisches Video im Internet veröffentlicht."Allein die Behauptung, das wären nur "Zerrbilder des Islam" ist deutsch und deutlich gesagt: Quatsch. Die Bilder sind weder gestellt noch getrickst. Sie sind nun mal originalgetreu wiedergegeben. Und das zumindest sollte jeder akzeptieren.
Es ist ein gutes Zeichen, dass Muslime auf den Film mit Äußerungen wie "Nicht so schlimm, wie erwartet" reagieren."Sie hätten befürchtet, Wilders würde in dem Video den Koran verbrennen oder ihn in Stücke reißen. Dies sei aber nicht der Fall. Wilders teste mit dem Film die Grenzen, überschreite sie aber nicht. Er zeige nur Bilder, „die wir alle schon kennen“."
Was man eigentlich von Politikern und Medien erwartet hat, kommt von Muslimen. Ich kann es nicht genügend betonen: Nicht die Muslime verlangen nach einer kriecherischen Haltung der den westlichen Werten verpflichteten Politiker; diese Politiker legen eine kriecherische Haltung an den Tag, sie sind es, vor denen wir uns fürchten müssen, denn sie sind bereit, die Meinungsfreiheit zu opfern und alles zunichte zu machen, was ihr "Wohlbefinden" stören könnte.
Die Medien? - Die Journalisten haben Aufruhr erwartet - und sind jetzt enttäuscht. Sie haben Wilders nicht durchschaut - und sind wütend.
Update: Der beste Kommentar liefert Ulrich W. Sahm, er kommt zum Schluss "Bei aller Kritik am Machwerk "Fitna" sollte man nicht vergessen, dass die darin verwendeten Filmclips mitsamt der Berufung auf Koranverse per Fernsehen und Internet schon große Verbreitung fanden, in Europa aber weitgehend ignoriert wurden. Islamfeindlich ist nicht nur dieser Film, sondern vor allem das, was muslimische Prediger ungestraft unter Beifall darin verkünden."Die europäische Öffentlichkeit ist derart ignorant, dass für sie alles, was in Fitna gezeigt und gesprochen wird, neu zu sein scheint......
Update II: In Holland ist es ruhig. Die Imame predigen Gelassenheit.
Am dümmsten benimmt sich Balkenende, der scheinbar nicht damit fertig wird, dass er Monate lang auf Hysterie gemacht hat.
Und das BKA sieht Anschläge auf Deutschland zu kommen - das stärkt Schäuble den Rücken, der einen Übewachungsstaat will.
Meinungsfreiheit gilt auch für Schrott. Das ist eine Tatsache - und muss so bleiben.
Dieses Interview mit der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur zeigt deutlich, dass sich die europäischen Politiker vor lauter Angst vor dem Islam in die Hose pi**** - auch wenn das so deutlich nicht gesagt wird.
Morgen werden die Reaktionen der Medien in den Feuilletons zu lesen sein...
Update - Fitna ist ab sofort hier abzurufen Update III 29. März
Wenn es so weitergeht, werde ich noch zum Anhänger von Nils Minkamar. Nils Minkamar ist einer der wenigen Medienschaffenden, die sich in der Debatte um den Islam-Film "Fitna" auf die Seite Geert Wilders stellen. - Nicht, weil sein Film so intelligent und gescheit ist, sondern weil er die Grundrechte der westlichen Demokratien verteidigt. "Zu diesen Grundwerten zählt die Kunst- und Meinungsfreiheit. Es gibt keinen Grund, sie präventiv auszuknipsen, wenn Geert Wilders sich ihrer bedienen möchte. Zu diesen Grundwerten zählt aber auch das Verbot der Folter und des Angriffskriegs. Wer, wie Jan Peter Balkenende, erst den Krieg gegen den Irak unterstützt und dann einen seiner Bürger am Ausdruck seiner Ängste hindern will, verrät die westlichen Prinzipien. Jene europäischen Muslime hingegen, die die Zensur von ‚Fitna’ verurteilen und an einer künstlerischen oder publizistischen Entgegnung arbeiten, halten sie hoch."Jan Peter Balkendende steht an der Spitze der europäischen Politiker, die Feigheit markieren.
Leider ist Minkamars FAZ-Artikel online (noch) nicht verfügbar.
Die kriecherische Reaktion bei SpOn ist ebenfalls bezeichnend. Es kommt mir so vor, als hätte der schreibende Gerald Traufetter den Film nicht gesehen. Möglicherweise gehört er aber zu den Ausnahmeerscheinungen, welche die im Film zusammengeschnipselten Medienberichte noch nicht gesehen hat. Kann sein, dass sein Entsetzen, seine Abscheu daher kommt."Es ist ein Pamphlet, eine wüste Collage von Horror- und Zerrbildern des Islam: Der niederländische Rechtspopulist Wilders hat sein gefürchtetes korankritisches Video im Internet veröffentlicht."Allein die Behauptung, das wären nur "Zerrbilder des Islam" ist deutsch und deutlich gesagt: Quatsch. Die Bilder sind weder gestellt noch getrickst. Sie sind nun mal originalgetreu wiedergegeben. Und das zumindest sollte jeder akzeptieren.
Es ist ein gutes Zeichen, dass Muslime auf den Film mit Äußerungen wie "Nicht so schlimm, wie erwartet" reagieren."Sie hätten befürchtet, Wilders würde in dem Video den Koran verbrennen oder ihn in Stücke reißen. Dies sei aber nicht der Fall. Wilders teste mit dem Film die Grenzen, überschreite sie aber nicht. Er zeige nur Bilder, „die wir alle schon kennen“."
Was man eigentlich von Politikern und Medien erwartet hat, kommt von Muslimen. Ich kann es nicht genügend betonen: Nicht die Muslime verlangen nach einer kriecherischen Haltung der den westlichen Werten verpflichteten Politiker; diese Politiker legen eine kriecherische Haltung an den Tag, sie sind es, vor denen wir uns fürchten müssen, denn sie sind bereit, die Meinungsfreiheit zu opfern und alles zunichte zu machen, was ihr "Wohlbefinden" stören könnte.
Die Medien? - Die Journalisten haben Aufruhr erwartet - und sind jetzt enttäuscht. Sie haben Wilders nicht durchschaut - und sind wütend.
Update: Der beste Kommentar liefert Ulrich W. Sahm, er kommt zum Schluss "Bei aller Kritik am Machwerk "Fitna" sollte man nicht vergessen, dass die darin verwendeten Filmclips mitsamt der Berufung auf Koranverse per Fernsehen und Internet schon große Verbreitung fanden, in Europa aber weitgehend ignoriert wurden. Islamfeindlich ist nicht nur dieser Film, sondern vor allem das, was muslimische Prediger ungestraft unter Beifall darin verkünden."Die europäische Öffentlichkeit ist derart ignorant, dass für sie alles, was in Fitna gezeigt und gesprochen wird, neu zu sein scheint......
Update II: In Holland ist es ruhig. Die Imame predigen Gelassenheit.
Am dümmsten benimmt sich Balkenende, der scheinbar nicht damit fertig wird, dass er Monate lang auf Hysterie gemacht hat.
Und das BKA sieht Anschläge auf Deutschland zu kommen - das stärkt Schäuble den Rücken, der einen Übewachungsstaat will.
Meinungsfreiheit gilt auch für Schrott. Das ist eine Tatsache - und muss so bleiben.
Dieses Interview mit der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur zeigt deutlich, dass sich die europäischen Politiker vor lauter Angst vor dem Islam in die Hose pi**** - auch wenn das so deutlich nicht gesagt wird.
Morgen werden die Reaktionen der Medien in den Feuilletons zu lesen sein...
Update - Fitna ist ab sofort hier abzurufen Update III 29. März
Wenn es so weitergeht, werde ich noch zum Anhänger von Nils Minkamar. Nils Minkamar ist einer der wenigen Medienschaffenden, die sich in der Debatte um den Islam-Film "Fitna" auf die Seite Geert Wilders stellen. - Nicht, weil sein Film so intelligent und gescheit ist, sondern weil er die Grundrechte der westlichen Demokratien verteidigt. "Zu diesen Grundwerten zählt die Kunst- und Meinungsfreiheit. Es gibt keinen Grund, sie präventiv auszuknipsen, wenn Geert Wilders sich ihrer bedienen möchte. Zu diesen Grundwerten zählt aber auch das Verbot der Folter und des Angriffskriegs. Wer, wie Jan Peter Balkenende, erst den Krieg gegen den Irak unterstützt und dann einen seiner Bürger am Ausdruck seiner Ängste hindern will, verrät die westlichen Prinzipien. Jene europäischen Muslime hingegen, die die Zensur von ‚Fitna’ verurteilen und an einer künstlerischen oder publizistischen Entgegnung arbeiten, halten sie hoch."Jan Peter Balkendende steht an der Spitze der europäischen Politiker, die Feigheit markieren.
Leider ist Minkamars FAZ-Artikel online (noch) nicht verfügbar.
anaximander - Fr, 28.03.2008 10:48 - Kommentar verfassen
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