Richard Löwenthal - ein Denker der Extreme
Der Historiker Heinrich August Winkler erinnert in einem Porträt an den Politologen und Sozialdemokraten Richard Löwenthal, der heute hundert Jahre alt geworden wäre. Löwenthal war unter andereen ein Kontrahent der Berliner 68er. "Im Jahre 1967 saß 'Rix' zusammen mit Dutschke auf dem Podium. Der Studentenführer las längere Passagen aus einer marxistischen Analyse des Faschismus vor, die ein gewisser Paul Sering 1935 in der Prager Zeitschrift für Sozialismus veröffentlicht hatte. Dutschke lobte die Thesen des Autors und enthüllte dann seine Identität: 'Paul Sering' war das Pseudonym Richard Löwenthals gewesen. Der Ex-Marxist bedankte sich höflich: 'Ich freue mich, dass ich in Rudi Dutschke einen postumen Schüler gefunden habe.'"
anaximander - Di, 15.04.2008 11:50 - Kommentar verfassen
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Verwechslungsgefahr ausgeschlossen
Aber eigentlich besteht keine Verwechslungsgefahr:
...verkehrte Welt, am Samstag gab es von 14 bis 17 Uhr bei Phoenix Sendungen zu Dutschke und den 68er, wie Josef Bachmann falsch traf und Dutschke (aus eigener Kraft!) alles wieder lernen mußte.
Wie schon bei "30 Jahre RAF" gab und gibt es Denkmäler für die Ideen und Protagonisten der Linken, welche diesen Staat und dessen Gesellschaft in den Dreck gefahren haben.
...wer ist nochmal Gerhard Löwenthal gewesen, ein Antikommunist?
Don't mind!
Er war Publizist
Verwechslung
Nein, das tue ich nicht,
Richard Löwenthal war mit dem Kommunismus befasst. Ein Marxist war er allerdings nicht.