Antimedialer Populismus
Die Bundesrätin Widmer-Schlumpf hat in einem Interview eingeräumt, ihre Pressearbeit sei nicht optimal gewesen - und nichts daraus gelernt. Nicht nur, weil sie zu den Umständen ihrer Wahl noch nicht widerspruchslos Stellung bezogen hat und der Weltwoche seit Monaten ein Interview verweigert. Dem Schweizer Fernsehen untersagte sie eine Direktübertragung der Pressekonferenz über ihre ersten hundert Tage im Amt. Es bestehe die "Gefahr, dass die Pressekonferenz von den Gegnern Widmer-Schlumpfs missbraucht würde", sagte ihr Sprecher Zanolari auf Anfrage von SF. Als Reaktion will SF-Chefredaktor Ueli Haldimann mit der Bundeskanzlei nun Regeln für Live-Übertragungen definieren, die "der freiheitlichen Demokratie würdig sind".
Weltwoche
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anaximander - Do, 24.04.2008 11:55 - Kommentar verfassen
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