Buchmesse Turin unter Polizeischutz eröffnet
Unter massivem Polizeischutz hat der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano die internationale Buchmesse von Turin eröffnet.
"Die Messe muss ein Ort des interkulturellen Dialogs und nicht des politischen Streits sein", sagte Napolitano bei der Eröffnung der 21. "Fiera del Libro" in der piemontesischen Metropole.
Die Messe war wegen der Teilnahme Israels als Ehrengast in den vergangenen Monaten zum Gegenstand heftiger politischer Auseinandersetzungen geworden. Einmal mehr haben sich linke Parteien zu Helfershelfern des Antisemitismus - dieses linken Antisemitismus, den es, wenn man den Anti-Rassismus-Hütern glauben mag, gar nicht gibt - gemacht.
Der Verband "Free Palestina", eine Bewegung aus linksradikalen und globalisierungskritischen Aktivisten, forderte einen Boykott der Buchmesse. Die Einladung Israels sei unannehmbar. Israel sei ein "rassistischer Henker-Staat", der "mehr denn je die Menschenrechte mit Füßen tritt".
Israel töte "die Identität, die Kultur und die Rechte des palästinensischen Volkes", hieß es im Appell, der vom globalisierungskritischen Internetdienst Indymedia verbreitet wurde. Einige Schriftsteller aus Kuba und Venezuela erklärten, sie würden dem Boykott folgen und nicht an der Buchmesse teilnehmen.
Und Tariq Ramadan hat sich wieder einmal von seiner "besten" Seite gezeigt:"Die linksradikalen Parteien und der ägyptische Schriftsteller Tariq Ramadan kritisierten vor allem den italienischen Staatschef Giorgio Napolitano, der als erster Präsident die Buchmesse eröffnen wird. Napolitanos Präsenz wurde von Ramadan, einem international renommierten Islamgelehrten, als "Fehler" bezeichnet. Damit erhalte die Buchmesse mit Israel als Schwerpunktland eine "politische Bedeutung". Napolitanos Mitarbeiter wiesen die Kritik zurück. Es sei zwar legitim, Israels Politik zu kritisieren, aber nicht hinnehmbar, dessen Existenzrecht in Frage zu stellen."
sda / Vienna
"Die Messe muss ein Ort des interkulturellen Dialogs und nicht des politischen Streits sein", sagte Napolitano bei der Eröffnung der 21. "Fiera del Libro" in der piemontesischen Metropole.
Die Messe war wegen der Teilnahme Israels als Ehrengast in den vergangenen Monaten zum Gegenstand heftiger politischer Auseinandersetzungen geworden. Einmal mehr haben sich linke Parteien zu Helfershelfern des Antisemitismus - dieses linken Antisemitismus, den es, wenn man den Anti-Rassismus-Hütern glauben mag, gar nicht gibt - gemacht.
Der Verband "Free Palestina", eine Bewegung aus linksradikalen und globalisierungskritischen Aktivisten, forderte einen Boykott der Buchmesse. Die Einladung Israels sei unannehmbar. Israel sei ein "rassistischer Henker-Staat", der "mehr denn je die Menschenrechte mit Füßen tritt".
Israel töte "die Identität, die Kultur und die Rechte des palästinensischen Volkes", hieß es im Appell, der vom globalisierungskritischen Internetdienst Indymedia verbreitet wurde. Einige Schriftsteller aus Kuba und Venezuela erklärten, sie würden dem Boykott folgen und nicht an der Buchmesse teilnehmen.
Und Tariq Ramadan hat sich wieder einmal von seiner "besten" Seite gezeigt:"Die linksradikalen Parteien und der ägyptische Schriftsteller Tariq Ramadan kritisierten vor allem den italienischen Staatschef Giorgio Napolitano, der als erster Präsident die Buchmesse eröffnen wird. Napolitanos Präsenz wurde von Ramadan, einem international renommierten Islamgelehrten, als "Fehler" bezeichnet. Damit erhalte die Buchmesse mit Israel als Schwerpunktland eine "politische Bedeutung". Napolitanos Mitarbeiter wiesen die Kritik zurück. Es sei zwar legitim, Israels Politik zu kritisieren, aber nicht hinnehmbar, dessen Existenzrecht in Frage zu stellen."
sda / Vienna
anaximander - Do, 08.05.2008 16:16 - Kommentar verfassen
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