Eurabia des scharfzüngigen Herr Broder
Michael Meier scheint Henryk M. Broders Vortrag «Die letzten Tage Europas - Eurabia oder Eurasia?» mit Akribie verfolgt zu haben. Er stellt fest, es "war eine klare Provokation. Henryk M. Broder gilt auch als Povokateur par excellence unter Deutschlands Schreibern.
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Für Broder ist der Islam mit seinen einfachen Geboten und der Verachtung des westlichen Materialismus auch eine neue Verführung am Horizont der Utopien. Doch der Islam fordere ein religiöses und politisches Bekenntnis. Gewiss wolle die Mehrheit der Muslime ein normales Leben, sei aber nicht willens, die radikale Minderheit zu disziplinieren. Das Problem liegt für Broder bei den Gutmenschen der Mehrheitsgesellschaft. Für mache seien sogar Schariah und Grundgesetz vereinbar. Er warnte deshalb vor der Toleranz gegenüber der Intoleranz. Seine nächste Streitschrift, «Die Kritik der reinen Toleranz», will er in Kants Stadt Königsberg schreiben.
Der Bau von Moscheen und die Höhe der Minarette allerdings ist für den Provokateur nicht relevant, «ein Nebenkriegschauplatz». «Wenn die Leute einmal hier sind, haben sie das Recht, ihre Religion auszuüben», das sei der Preis der Globalisierung. Laut Schlüer ist dem «Problem des totalitären Gedankenguts» jedoch nur über Symbole beizukommen, über das «Minarett als Herrschaftssymbol». Für die Minarett-Initiative habe man über 100’000 Unterschriften beisammen und werde sie noch vor den Sommerferien einreichen."Wir sind gespannt auf die Kommentare der restlichen Medienschaffenden - sofern diese den Vortrag nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern gehört und sich Gedanken darüber gemacht haben.
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Für Broder ist der Islam mit seinen einfachen Geboten und der Verachtung des westlichen Materialismus auch eine neue Verführung am Horizont der Utopien. Doch der Islam fordere ein religiöses und politisches Bekenntnis. Gewiss wolle die Mehrheit der Muslime ein normales Leben, sei aber nicht willens, die radikale Minderheit zu disziplinieren. Das Problem liegt für Broder bei den Gutmenschen der Mehrheitsgesellschaft. Für mache seien sogar Schariah und Grundgesetz vereinbar. Er warnte deshalb vor der Toleranz gegenüber der Intoleranz. Seine nächste Streitschrift, «Die Kritik der reinen Toleranz», will er in Kants Stadt Königsberg schreiben.
Der Bau von Moscheen und die Höhe der Minarette allerdings ist für den Provokateur nicht relevant, «ein Nebenkriegschauplatz». «Wenn die Leute einmal hier sind, haben sie das Recht, ihre Religion auszuüben», das sei der Preis der Globalisierung. Laut Schlüer ist dem «Problem des totalitären Gedankenguts» jedoch nur über Symbole beizukommen, über das «Minarett als Herrschaftssymbol». Für die Minarett-Initiative habe man über 100’000 Unterschriften beisammen und werde sie noch vor den Sommerferien einreichen."Wir sind gespannt auf die Kommentare der restlichen Medienschaffenden - sofern diese den Vortrag nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern gehört und sich Gedanken darüber gemacht haben.
anaximander - Fr, 16.05.2008 23:59 - Kommentar verfassen
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