RAF-Mord - Journalisten decken auf
Geheimsache RAF: Gegen die ex-Terroristin Verena Becker wird nach anfänglicher Weigerung der Bundesanwaltschaft wegen Mordes im Fall Buback ermittelt. Journalisten haben bei Recherchen Indizien gegen Becker entdeckt. Ulf Stuberger berichtet"Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker ist nicht nur für Michael Buback in höchstem Grad verdächtig, am 7. April 1977 in Karlsruhe seinen Vater, Generalbundesanwalt Siegfried Buback, mit dessen Begleitern Wolfgang Göbel und Georg Wurster erschossen zu haben. Michael Buback äußert sich dazu gegenüber dieser Zeitung: „Ich hatte drei Jahrzehnte lang uneingeschränktes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden gehabt und keine eigenen Schritte zur Aufklärung des Karlsruher Attentats unternommen. Als im April 2007 Zweifel aufkamen und ich dann am 18. April 2007 von einer bedeutsamen Zeugenaussage erfuhr, habe ich der Generalbundesanwältin bereits vier Tage später geschrieben, dass neben Stefan Wisniewski in meinen Augen Verena Becker besonders tatverdächtig sei, und dies ausführlich erläutert. Ich habe darauf keine Antwort erhalten, und es wurde kein Ermittlungsverfahren eröffnet.“"Wurde Verena Becker - aus welchen Gründen auch immer - vom Staat gedeckt?"Über ihre Tätigkeit für den Geheimdienst gibt es mehrere Akten, in einer davon sind Verena Beckers Aussagen über ihre früheren Kumpane von der RAF enthalten. Diese Akte wurde vom Bundesinnenministerium zum Staatsgeheimnis erklärt."
anaximander - Fr, 06.06.2008 16:07 - Kommentar verfassen
- 0 Trackbacks - 0 Kommentare
- Mehr zum Thema Terror












Trackback URL:
http://litart.twoday.net/stories/4976125/modTrackback