Der 'arme' Soldat Samuel Schmid
Das Schweizer Radio drs verkündete gestern Abend, Bundesrat Samuel Schmid gebe den Angreifern der SVP Bern, vor allem Hermann Weyeneth Contra. Wir spitzten die Ohren und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Was aber von Seiten Samuel Schmids kam, war wie immer weichkäsig. Es muss die ZuhörerInnen zu Tränen gerührt haben, als dieser arme, von der SVP tief verletzte Schmid seinen 'Verrat' mit seinem Leiden an der SVP rechtfertigte.
Für mich ist ein Mann, der seine ganze Kariere einer Partei wie der SVP verdankt, dieser gegenüber aber Illoyalität in diesem Ausmass übt, ein Charakterlump.
Von daher wundert es mich nicht, dass Bundesrat Schmid den Chef der Schweizer Armee dazu aufforderte, Korpskommandant Walter Knutti zum Rücktritt zu zwingen, statt sich selber zur Rechenschaft für das, was er in und mit seinem VBS angerichtet hat, zu ziehen. Da scheint nicht einmal ein kleines Quäntchen von Schamgefühl vorhanden zu sein...
Und für die unzähligen Medienschaffenden, die Schmid die Stange halten, ist dieses Gebahren wahrhaftig kein Ruhmesblatt. Im Gegenteil: es bringt den Journalismus noch mehr in Verruf, diesmal als Verteidiger der Illoyalität. Und wer jetzt noch meint, auf die Häme und den Spott die von gewissen SVP-Repräsentanten über Schmid gegossen wurde, hinweisen zu müssen, hat noch nie einen Blick auf die Parteienlandschaft im Ausland geworfen. Knutti im Blick
Schmid will der BDP beitreten und sein Amt als Bundesrat behalten
Für mich ist ein Mann, der seine ganze Kariere einer Partei wie der SVP verdankt, dieser gegenüber aber Illoyalität in diesem Ausmass übt, ein Charakterlump.
Von daher wundert es mich nicht, dass Bundesrat Schmid den Chef der Schweizer Armee dazu aufforderte, Korpskommandant Walter Knutti zum Rücktritt zu zwingen, statt sich selber zur Rechenschaft für das, was er in und mit seinem VBS angerichtet hat, zu ziehen. Da scheint nicht einmal ein kleines Quäntchen von Schamgefühl vorhanden zu sein...
Und für die unzähligen Medienschaffenden, die Schmid die Stange halten, ist dieses Gebahren wahrhaftig kein Ruhmesblatt. Im Gegenteil: es bringt den Journalismus noch mehr in Verruf, diesmal als Verteidiger der Illoyalität. Und wer jetzt noch meint, auf die Häme und den Spott die von gewissen SVP-Repräsentanten über Schmid gegossen wurde, hinweisen zu müssen, hat noch nie einen Blick auf die Parteienlandschaft im Ausland geworfen. Knutti im Blick
Schmid will der BDP beitreten und sein Amt als Bundesrat behalten
anaximander - Mi, 25.06.2008 15:31 - Kommentar verfassen
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jaja...
genau, weil wir uns ja grundsätzlich das Schlechte zum Vorbild nehmen sollen, gell :-)
Nur
Desinformation 1. Güte ist das nicht mit dieser speziellen Form von "Bäumchen-wechsle-dich" - so kurz ist das Gedächtnis vieler Menschen nicht. Viele zählen nun 1 + 1 zusammen - und staunen darüber, dass sie diese Partei gewählt hatten.
Es war von Anfang an lesbar. Grösse ,anaximander, bestünde nun darin, Asche über dein Haupt zu streuen und offen zu bekennen:
Mi sbagliavo!
Das wäre dann auch gleich eine südlich.leichte Absage an preussische Klugscheisser, wie sie hier immer wieder vorbeihuschen.
Leidest du unter
Wer scheißt denn da so klug daher in diesem Blog? -
-
Okay, Wahrnehmungsverzerrungen könnten ja sein - wer weiss schon wirklich, was er sieht.
Ist doch von der SVP nur noch nostalgisch, das alles. Ein grossartiges Shakespeare-artiges Königsmörder-Drama sollte es sein - von mir halt nur als Provinzposse wahrgenommen.
Du siehst es scharf. Gratulation deinem Optiker!
Seltsam,
Schön, dass du auch einmal eigene Schwächen eingestehst. Du wirst staunen, wie die Welt aussieht, wenn man sie klar und scharf sieht.
Ich freue mich schon auf deine neue Vista!
Wenn schon, dann