So meistern Medien die Flaute
Dass wir bereits mitten in der Sauren-Gurken-Zeit stecken, beweist heute die Sueddeutsche, die mit einem Bericht über die Streitereien des Springer-Verlages mit der FAZ aufwartet. Das ist keine schlechte Idee: Medienschaffende berichten über das, was andere geschrieben haben, statt wie üblich, das abzuschreiben, was andere geschrieben haben.
Der Vorgänger von Mathias Döpfner bei Springer, Jürgen Richter durfte der FAZ ein Interview geben, in dem Richter "die Investitionen des Verlags in den inzwischen insolventen Postdienstleister Pin sowie 'überteuerte Akquisitionen von über einer Milliarde Euro' im Jahr 2007 monierte". Das hat einen Rechtsstreit zwischen dem Springer-Verlag und der FAZ ausgelöst. In der Folge durfte Döpfner Richter in einem Interview korrigieren. Doch jetzt geht es um die Frage, ob eine Zeitung, im vorliegenden Fall die FAZ, für das, was ein Interviewpartner sagt, verantwortlich ist.
Der Vorgänger von Mathias Döpfner bei Springer, Jürgen Richter durfte der FAZ ein Interview geben, in dem Richter "die Investitionen des Verlags in den inzwischen insolventen Postdienstleister Pin sowie 'überteuerte Akquisitionen von über einer Milliarde Euro' im Jahr 2007 monierte". Das hat einen Rechtsstreit zwischen dem Springer-Verlag und der FAZ ausgelöst. In der Folge durfte Döpfner Richter in einem Interview korrigieren. Doch jetzt geht es um die Frage, ob eine Zeitung, im vorliegenden Fall die FAZ, für das, was ein Interviewpartner sagt, verantwortlich ist.
anaximander - Mi, 09.07.2008 11:17 - Kommentar verfassen
- 0 Trackbacks - 1 Kommentar
- Mehr zum Thema Medien























Dieses Wiederkäuen