Obama glänzt - durch Unkenntnis der deutschen Geschichte
Barack Obama besuchte den Irak und will in Deutschland eine Rede halten. Als Präsidentschaftskandidat will er unter den in Deutschland lebenden Amerikanern Propaganda für seine Person und seine Politik machen. Weil er nicht am Brandenburger Tor reden darf, hat er die Siegessäule dazu auserkoren, seine Rede zu verbreiten. Das sorgt für Umut. "Die Siegessäule in Berlin wurde von Adolf Hitler vom Reichstag weg auf ihren heutigen Platz gestellt. Sie war für ihn das Symbol deutscher Überlegenheit und siegreicher Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich", sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle.(...)Ihm stelle sich die Frage, "ob Barack Obama richtig beraten war, die Siegessäule als Redeort für seine Visionen einer Welt der Zusammenarbeit zu wählen.Andere Politiker stimmen Brüderle zu. Ob sich Barack Obama belehren lässt, ist fraglich. Er will Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden - und wird immer alls besser wissen.
anaximander - So, 20.07.2008 09:39 - Kommentar verfassen
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Eigentlich schade...
Da müssen nun halt irgendwelche B-Promis ran. Jetzt dürfen die und übereifrige Blogger über die Amis herziehen, die bekanntlich ja keine Ahnung von Geschichte haben.
Was hier natürlich vergessen geht: Auch das Brandenburger Tor wäre kein historisch unbeschriebenes Blatt; und die Amerikaner haben gemeinsam mit den Briten nach dem 2. WK die Siegessäule gerettet.