Die Ängste der Mitte-Links-Regierung
Ist es tatsächlich so, dass, wie der Tagi indirekt behauptet, die Mitte-Links-Mehrheit des Parlamentes aus Hosenscheißern besteht? - Wer die Machenschaften des Schweizer Parlamentes 08 - nicht nur, aber auch - um Bundesrat Samuel Schmid verfolgt, muss nicht, kann aber zu diesem Schluss kommen. Schmid wurde nicht zum Bundesrat gewählt, weil er eine Autorität ist oder intelligent, geschäftstüchtig, vertrauenswürdig, krisenfest und führungsstark; Schmid wurde von diesem Parlament zum Bundesrat auserkoren, weil er sich unter normalen Umständen von den Mitte-Links-Parteien verwenden lässt, wie sich eine Säge verwenden lässt oder eine Kuchenschaufel. Die Mitte-Links-Parteien halten auch jetzt noch, wo Schmid bereits auf verlorenem Posten sitzt, an ihm fest, reden sein massives Versagen zu einer kleinen Panne und würden, wäre sein Narzissmus nicht so ausgeprägt, sein Ehrgeiz nicht übergroß, dass dies nötig würde, ihn anflehen, Bundesrat zu bleiben.
CVP, FDP und SP fürchten sich vor der Rückkehr der SVP in den derzeit in einhelliger Harmonie schwelgenden Bundesrat. Sie haben Angst, von einem SVPler politisch gefordert zu werden. Am meisten Angst aber haben sie offensichtlich vor Christoph Blocher. Sie fürchten nicht nur die Person Blocher; sie fürchten einen Bundesratskandiaten aus den Reihen der SVP, der der SVP alle Ehre macht, indem er die Interessen jener Bürger, die die SVP gewählt haben, vertritt. Setzte sich anlässlich einer Ersatzwahl für Schmid die Gemeinde der Feigen durch, wird der SVP-Kandidat, wie auch immer er heißen mag, nicht gewählt. Das dient der SVP, die dadurch in der Wählergunst zulegen dürfte.
Hält das Parlament an Schmid fest, dürfte auch das die SVP stärken. FDP, CVP und SP bekämen ihren Speck bei den nächsten Wahlen ab.
Arme Kerlchen, diese Parlamentarier. Vielleicht untertitelt der Tagi darum "Alles hängt von Blocher ab."
CVP, FDP und SP fürchten sich vor der Rückkehr der SVP in den derzeit in einhelliger Harmonie schwelgenden Bundesrat. Sie haben Angst, von einem SVPler politisch gefordert zu werden. Am meisten Angst aber haben sie offensichtlich vor Christoph Blocher. Sie fürchten nicht nur die Person Blocher; sie fürchten einen Bundesratskandiaten aus den Reihen der SVP, der der SVP alle Ehre macht, indem er die Interessen jener Bürger, die die SVP gewählt haben, vertritt. Setzte sich anlässlich einer Ersatzwahl für Schmid die Gemeinde der Feigen durch, wird der SVP-Kandidat, wie auch immer er heißen mag, nicht gewählt. Das dient der SVP, die dadurch in der Wählergunst zulegen dürfte.
Hält das Parlament an Schmid fest, dürfte auch das die SVP stärken. FDP, CVP und SP bekämen ihren Speck bei den nächsten Wahlen ab.
Arme Kerlchen, diese Parlamentarier. Vielleicht untertitelt der Tagi darum "Alles hängt von Blocher ab."
anaximander - Fr, 05.09.2008 14:55 - Kommentar verfassen
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