Widmer-Schlumpf will das Netz regulieren
Am 11. und 12. September fand in Montreux der Jahreskongress des Verbands Schweizer Presse statt, Thema war «Médias sans frontières». Zum Abschluss hielt Eveline Widmer-Schlumpf am Freitag eine Ansprache unter dem Titel «Freiheit und Verantwortung: Verleger, Gesellschaft und Gesetzgeber im Netz des Netzes». Es wird nun von Seiten der Medien behauptet, dass Schlumpf an die journalistische Qualität und an die Eigenverantwortung der User appellierte. Das ist so nicht richtig; sie kaschierte ihr Vorhaben, den Zugang zum Netz zu regulieren mit einem Appell an die Selbstverantwortung der Netizens.
- "Und doch gibt es Inhalte – sei es in der Pornografie, im Bereich von Gewaltdarstellungen oder auch im Bereich von gesundheitsgefährdendem Verhalten – die gerade Jugendlichen nicht vermittelt werden sollten. Inhalte, bei denen der Zugang eingeschränkt oder verboten werden muss. (. . .)
Natürlich kann sich auch der noch so liberale Staat nicht drücken, er muss prüfen, ob es angemessene gesetzgeberische oder sonstige Regulative gibt, die einen Schutz der Schutzbedürftigen gewährleisten, ohne diejenigen zu bevormunden, die eigenverantwortlich handeln. (...)
In einigen Fällen muss die Einschränkung zugunsten des Schutzes des Individuums trotzdem in Kauf genommen werden. Ich denke hier zum Beispiel gerade an den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor pädophilen Straftätern. (. . .) Die Gesellschaft wird hier bis zu einem gewissen Grad Opfer derjenigen Grenzenlosigkeit, die wir auf der anderen Seite der Medaille so lieben und uns niemals nehmen lassen wollen."














Sozen!
Ob Tricksilanti oder Micheline, Sozen sind halt Sozen.
*=ich mag diese Ausdrucksweise nicht, jedoch wird diese notwendig gemacht.
Die Ausdrucksweise mag ich auch nicht