Bilder aus Gaza - NZZ wird vorsichtiger
Im Gegensatz zu den meisten anderen Medienschaffenden traut Isabelle Imhof den Bildern verwundeter Kinder, die uns aus Gaza erreichen, kaum. Zu genau erinnert sie sich wahrscheinlich an "The Green Helmet Guy" aus dem Jahr 2006."So wird auch im Gazakonflikt auf beiden Seiten die Kamera für eine Art psychologische Kriegsführung eingesetzt, die mit Gefühlen statt mit Waffen operiert. Als Motiv eignen sich zivile Opfer, besonders aber vom Krieg betroffene kleine Kinder. Wenn sie dazu noch mit gross aufgerissenen Augen in die Kamera schauen oder weinen, transportieren die Bilder effektvoll die Aussage: Seht her, wie brutal und rücksichtslos der Gegner ist.
Ein palästinensischer Fotograf, der für die internationale Agentur Reuters arbeitet, erklärte der deutschen «Tageszeitung» sein Prinzip: Wenn er die Wahl habe, an einer Beerdigung eines Kämpfers oder an jener eines Kindes zu fotografieren, gehe er immer zum Kind."
Ein palästinensischer Fotograf, der für die internationale Agentur Reuters arbeitet, erklärte der deutschen «Tageszeitung» sein Prinzip: Wenn er die Wahl habe, an einer Beerdigung eines Kämpfers oder an jener eines Kindes zu fotografieren, gehe er immer zum Kind."
anaximander - Do, 08.01.2009 18:48 - Kommentar verfassen
- 0 Trackbacks - 0 Kommentare
- Mehr zum Thema Medien













Trackback URL:
http://litart.twoday.net/stories/5433535/modTrackback