Beschneidung in den Feuilletons
Muslime müssen die Vorhaut endlich offener diskutieren, fordert Ahmad Mansour. "Manche Muslime scheinen die Spielregeln unserer
Demokratie zu vergessen, wenn es darum geht,
Religionsfreiheit zu ihren Gunsten auszulegen. Es
wird Zeit, Traditionen auf den Prüfstand zu stellen."
Bedenklich ist vor allem, wenn ein sorgfältig mit der
Verfassung begründetes Urteil als barbarisch abge-
tan, dem Kölner Gericht gar Antisemitismus unter-
stellt wird.
Gegen antisemitische Reflexe anzuschreiben, ist
notwendig. Dabei Logik, Rechtskenntnisse und die
Pflicht zur Recherche zu verletzen, schadet jedoch
der aufklärerischen Absicht.
Hannah Wettig betont: Recht vor Glaube!
Religiöse Praktiken können nicht über der
Verfassung stehen, und in der ist das Recht
auf körperliche Unversehrtheit festgeschrie-
ben. Die positivistische Rechtsauffassung des
Kölner Gerichts in seinem Beschneidungsurteil
zieht eine zwingende Lehre aus der deutschen
Geschichte.
Bruno Osuch behauptet: Auch Rituale kann man verändern
Das Kölner Beschneidungsurteil sollte endlich
zu einer offenen Debatte in Deutschland füh-
ren. Dabei darf es aber nicht zum Rückbau des
säkularen Rechtstaates kommen
E.S.
Demokratie zu vergessen, wenn es darum geht,
Religionsfreiheit zu ihren Gunsten auszulegen. Es
wird Zeit, Traditionen auf den Prüfstand zu stellen."
Bedenklich ist vor allem, wenn ein sorgfältig mit der
Verfassung begründetes Urteil als barbarisch abge-
tan, dem Kölner Gericht gar Antisemitismus unter-
stellt wird.
Gegen antisemitische Reflexe anzuschreiben, ist
notwendig. Dabei Logik, Rechtskenntnisse und die
Pflicht zur Recherche zu verletzen, schadet jedoch
der aufklärerischen Absicht.
Hannah Wettig betont: Recht vor Glaube!
Religiöse Praktiken können nicht über der
Verfassung stehen, und in der ist das Recht
auf körperliche Unversehrtheit festgeschrie-
ben. Die positivistische Rechtsauffassung des
Kölner Gerichts in seinem Beschneidungsurteil
zieht eine zwingende Lehre aus der deutschen
Geschichte.
Bruno Osuch behauptet: Auch Rituale kann man verändern
Das Kölner Beschneidungsurteil sollte endlich
zu einer offenen Debatte in Deutschland füh-
ren. Dabei darf es aber nicht zum Rückbau des
säkularen Rechtstaates kommen
E.S.
anaximander - Do, 19.07.2012 10:01 - Kommentar verfassen
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