Brüssels Europaviertel in Verbrecherhand
Es ist seit langem bekannt, dass Gangster aller Art große Gebiete der belgischen Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die Polizei schaute untätig zu, die Politik reagierte nicht. Jetzt haben sich die Verbrecher das Europaviertel, das als sicher galt, unter den Nagel gerissen. Claus Hecking berichtet
- "Brüssel droht in Kriminalität und Anarchie zu versinken. Bei Haus- oder Autoeinbrüchen toppt Belgiens Metropole schon lange die internationalen Verbrechensstatistiken. Jetzt jagt eine neue Welle der Gewalt durch Europas Hauptstadt. Immer öfter trifft sie EU- und Nato-Mitarbeiter. "Es gibt einige Gegenden in der Stadt", gibt Belgiens Innenministerin Annemie Turtelboom zu, "die die Polizei nur mit Wasserwerfern, massivem Truppeneinsatz sowie der nötigen Bewaffnung unter Kontrolle bringen kann."
Jahrelang ist man allzu lax mit Straftätern umgegangen. Jetzt fordern selbst die Liberalen einen radikalen Kurswechsel. "Wir brauchen Standgerichte, Nulltoleranzzonen und Night Courts nach New Yorker Vorbild", sagt Sven Gatz, ihr Chef im Flämischen Parlament."
anaximander - Sa, 13.03.2010 11:02 - Kommentar verfassen
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