Die deutschen Professoren spinnen
Sie haben ihre Pflicht nicht erfüllt, die Professoren, die Doktorväter spielen. Wenn eine Dissertation abgegeben wird, hat der Doktorvater die verdammte Pflicht diese zu prüfen und zu überprüfen. Aber die Professoren sind heute derart verbeamtet, dass sie keine Zeit mehr dafür haben; sie arbeiten von neun bis zwölf und eins bis vier.
Professoren, die heute, Jahre nach der Verleihung der Doktorwürde an ihre Studenten, feststellen, dass sie ein Plagiat mit dem Doktortitel belohnt haben, müssten bestraft werden: sie sind ihren Pflichten nicht nachgekommen und haben ihr Gehalt trotzdem bezogen.
Professoren, die heute, Jahre nach der Verleihung der Doktorwürde an ihre Studenten, feststellen, dass sie ein Plagiat mit dem Doktortitel belohnt haben, müssten bestraft werden: sie sind ihren Pflichten nicht nachgekommen und haben ihr Gehalt trotzdem bezogen.
anaximander - Mi, 13.07.2011 16:49 - Kommentar verfassen
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Erst das (entwickelte) Internet...
Mancher dieser Doktorväter ist aber stolz - WIKIPEDIA:
- [von mnd..: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst...
[ZITAT ENDE]
- auf seine Hausbibliothek (und kann - das sei nebenbei gesagt - nicht überwinden, dass diese Bibliothek vllcht noch 300 Euro bringen wird, wenn sie im Nachlassverfahren unter den Hammer kommt).
Klar, dass man mit seiner Hausbibliothek allein, also ohne Internet, den jungen akademischen Nachwuchskräften nicht mehr gerecht wird. Sie bescheissen einen, und man hat den Spott.
Ein Problem, das die Zeit aber lösen wird, anaximander. Der Tod plagiiert nicht - zu unser aller Glück ist er ehrlich.
In diesem Sinn
nichts da,
Wenn ich Titelgeschichten "Der nächst Doktor-Blender ist enttarnt" lese, frage ich mich schon, warum die Professoren, die angeblichen Doktorväter, nicht einmal gerügt werden. Die Profs sind nach meiner Ansicht an dem Beschiss beteiligt