Die Nachrufe auf Calmy-Rey
Nein, nein, sie lebt noch. Sie ist als Bundesrätin zurückgetreten. Die Zeitungen versuchen sich gegenseitig zu übertreffen in ihren Lobgesängen auf die Frau, die der Schweiz immer wieder Schwierigkeiten eingebrockt hat und der der Volkswille kalt am Arsch vorbei gegangen ist.
In der NZZ zum Beispiel, wird behauptet, Calmy-Rey sei in der Schweiz zwar umstritten, das Ausland aber zolle ihr Respekt. Sie habe, steht da, dankenswerterweise den Begriff "aktive Neutralität" eingeführt und den Frieden gefördert. Das ist lächerlich: Calmy-Rey hat vor allem sich selbst in den Vordergrund gerückt und im Namen des Friedens dafür gesorgt, dass in irgendwelchen abgelegenen Gegenden Häuser gebaut wurden, die kein Mensch dort bewohnen will. Nach dem Tsunami hat sie sich mit dem Helikopter, der dringend für die Rettung der Menschen gebraucht worden wäre, über die betroffenen Länder schippern lassen - um sich selber ein Bild von der Katastrophe zu machen. Ohne jeden darum gebeten worden zu sein, hat sie sich in die Ereignisse im Nahen Osten gemischt, und prompt internationale Ablehnung dafür kassiert.
Das Beste am NZZ-Artikel ist die Bemerkung, Calmy-Rey sei kein Euro-Turbo. Tja, was denn dann?
Auch der Blick ist voll des Lobes. Und da will ihm der Tagi in nichts nachstehen. Hier finden sie die Tagi-Karikaturen zu Calmy-Rey
In der NZZ zum Beispiel, wird behauptet, Calmy-Rey sei in der Schweiz zwar umstritten, das Ausland aber zolle ihr Respekt. Sie habe, steht da, dankenswerterweise den Begriff "aktive Neutralität" eingeführt und den Frieden gefördert. Das ist lächerlich: Calmy-Rey hat vor allem sich selbst in den Vordergrund gerückt und im Namen des Friedens dafür gesorgt, dass in irgendwelchen abgelegenen Gegenden Häuser gebaut wurden, die kein Mensch dort bewohnen will. Nach dem Tsunami hat sie sich mit dem Helikopter, der dringend für die Rettung der Menschen gebraucht worden wäre, über die betroffenen Länder schippern lassen - um sich selber ein Bild von der Katastrophe zu machen. Ohne jeden darum gebeten worden zu sein, hat sie sich in die Ereignisse im Nahen Osten gemischt, und prompt internationale Ablehnung dafür kassiert.
Das Beste am NZZ-Artikel ist die Bemerkung, Calmy-Rey sei kein Euro-Turbo. Tja, was denn dann?
Auch der Blick ist voll des Lobes. Und da will ihm der Tagi in nichts nachstehen. Hier finden sie die Tagi-Karikaturen zu Calmy-Rey
anaximander - Mi, 07.09.2011 15:37 - Kommentar verfassen
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