Die verlorene Ehre der Familie Sürücü
Fünf Jahre liegt er zurück, der "Ehrenmord" an Hatun Sürücü in Berlin. Ferda Ataman begibt sich auf die Spuren des inzwischen in verschiedene Länder verstreuten Sürücü-Clans. Die Spur des Bruders, der seine Schwester mit drei Schüssen ins Gesicht hinrichtete führt in die Jugendstrafanstalt Plötzensee, dem 'Mörderhaus'. Dort macht Ayhan Sürücü neben seiner Tischlerlehre inzwischen Fernabitur. "Seit der schmächtige Kreuzberger hier eingeliefert worden ist, scheint er das Ansehen seiner Mithäftlinge zu genießen. 'Je schlimmer deine Tat, desto mehr Respekt bekommst du da drin', sagt ein inzwischen freigelassener Straftäter, der Ayhan persönlich kennt und offenkundig mag. 'Die Leute dort finden seine Tat richtig', sagt er."
anaximander - Sa, 06.02.2010 10:14 - Kommentar verfassen
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Sollten sich unter Ayhans Fans auch Strafgefangene ohne Migrationshintergrund befinden, so wurden diese von ihren Mitgefangenen mit Migrationshintergrund einfach nur gut assimiliert:
Im Knast klappt das mit dem Gruppendruck, ein Modell, das wir bei der Integrationspolitik beachten sollten.
Wie jetzt?